Smarthome mit Raspberry Pi und Home Assistant: 24 how-tos und Empfehlungen!

Nachdem ich einige Wochen zu Hause im Smarthome mit einem Raspberry Pi und openHAB rum experimentiert habe, bin ich zwischenzeitlich doch wieder beim Home Assistant (hass.io) gelandet. Home Assistant läuft bei mir auf einem Raspberry Pi 3 mit einer 32GB Speicherkarte, ist über LAN an mein lokales Netzwerk angeschlossen und mit einem Z-Wave USB-Stick steuere ich diverse Fibaro Geräte zum Beispiel an.

Warum bin ich von openHAB wieder zu hass.io gewechselt? Mir gefällt bei hass.io sehr gut, dass man alles über die vereinfachte Auszeichnungssprache YAML (Wikipedia-Artikel: YAML) steuern kann.  YAML ist kurz gesagt in Anlehnung an XML entstanden und bei weitem nicht so komplex wie diese. Grundsätzlich lassen sich mit YAML nur assoziative Listen beschreiben, was das Ganze sehr leicht schreib- und lesbar macht. Natürlich kann man jetzt sagen, dass das im Grunde ja Geschmackssache ist – ist es mit Sicherheit auch!

Aber ich finde es logischer und verständlicher, wenn ich mein Smart Home über klar lesbare Codezeilen steuern kann als durch nicht immer sehr logische Formulare im Browser geführt zu werden.

Mein Smarthome Setup mit hass.io und einem Raspberry Pi

Mit dem Home Assistant steuere ich bei mir zu Hause (aktuell) folgende Geräte und Komponenten:

  • mehrere Sonos-Lautsprecher
  • tado-Heizkörperthermostate
  • devolo Z-Wave Thermostate
  • Danfoss Heizkörperthemostate
  • Devolo Heizkörperthermostate
  • Philips Hue Lampen
  • Fibaro Lichtschalter-Relais
  • Fibaro Rollladensteuerungen
  • TP-Link Steckdosen HS100
  • TP-Link Steckdose HS110
  • 2 Xiaomi Staubsauger
  • Amazon Dash-Buttons
  • Canary Security-System
  • Netatmo Presence
  • IKEA Tradfri Glühbirnen
  • IKEA Tradfri Bewegungsmelder
  • Lametric
  • Blink XT

Alle Komponenten lassen sich über den Home Assistant nach Belieben kombinieren und ergänzen. Das kann dann zum Beispiel so aussehen, dass ich den aktuellen Standort aus tado nutze um gegebenenfalls den Xiaomi Staubsauger zu steuern. Home Assistant dient so zusagen als Vermittler, der alle Dienste ansteuern aber auch auslesen kann. Und durch diese unzähligen Livedaten, lassen sich mit Home Assistant wirklich coole und sinnvolle Dinge steuern. Vor allem muss man sich aber nicht mehr auf einen Anbieten fokussieren und ausschließlich von diesem Zubehör kaufen.

Smarthome mit hass.io auf dem Raspberry PiWenn Home Assistant einmal eingerichtet und konfiguriert ist, lässt es sich quasi unendlich erweitern und ergänzen. Die sehr aktive Community hilft hier tatkräftig mit Schnittstellen und Problemlösungen weiter, so dass in der Regel auch neue Smart Home Anbieter sehr schnell eingebunden werden können.

Der wesentliche Vorteil hiervon ist natürlich, dass man nicht „schutzlos“ der Preisgestaltung eines Anbieters ausgesetzt ist: Wenn ein Bewegungsmelder benötigt wird, muss dies nicht zwangsläufig der von Philips aus der Hue-Reihe sein. Wie wäre es stattdessen mit einem von Fibaro? Der ist zwar teurer, jedoch bringt er auch noch einen Temperaturmesser und Erschütterungsassistenten mit sich. Dennoch können trotz des anderen Herstellers ohne Probleme die Lampen von Philips gesteuert werden. Home Assistant sitzt im wahrsten Sinne des Wortes in der Mitte und kommuniziert mit nahezu jedem Anbieter und System, was Home Assistant zu einer absoluten Allzweck-Waffe im Smart Home-Bereich macht!

Bei mir läuft der Home Assistant auf einem Raspberry Pi 3 mit einer 32GB SD-Karte. Für die Installation selbst reicht eine deutlich kleinere Karte – ich wollte jedoch für die Zukunft vorbereitet sein… 🙂 Bislang ist die Rechenpower des kleinen Pis bei mir mehr als ausreichend. Wenn ich den Home Assistant neustarte, erreicht die CPU direkt nach dem Hochfahren kurzfristig ca. 30% Rechenlast. Sobald das System aber hochgefahren ist, sinkt die Last auf wieder auf 4-5% Rechenlast. Hier ist mit einem Raspberry Pi 3 also noch mehr als genügend Power vorhanden:

Raspberry 1373331 Pi 3 Modell B+ Mainboard, 1 GB*
  • Der Raspberry Pi 3 Model B+ ist die neuste Version des Raspberry Pi 3...
  • Mehr Prozessorgeschwindigkeit. Die 4 Kern CKunstdes Modell B+ arbeitet...

Bereits mit diesem Setup lässt sich über Schnittstellen schon relativ viel steuern und kontrollieren. Dies reichte mir jedoch noch nicht aus, so dass ich zur Nutzung von Fibaro-Komponenten (bislang nutze ich einen Fibaro Motion Sensor sowie Fibaro Lichtschalter-Relais) mir noch einen Z-Wave USB-Stick geholt habe.

Bei der Wahl des richtigen USB-Sticks für Z-Wave sollte man jedoch nicht den erstbesten kaufen. Zum einen unterstützt Home Assistant ohne weiteres nicht jeden x-beliebigen USB-Stick. Zum anderen bedeutet günstigerer ein Z-Wave USB-Stick in der Regel auch Leistungseinbußen, auf die ich definitiv keine Lust habe. Ich möchte mein System einmal einrichten und ans Laufen bringen und mich dann eigentlich auch Stabilität verlassen können. Hier habe ich mit günstigeren Z-Wave USB-Sticks (warum auch immer) schon schlechte Erfahrungen gemacht.

Aus diesem Grund bin ich mittlerweile bei dem USB-Stick Aeotec gelandet, der mir hier sehr gute Dienste leistet und wirklich sehr zuverlässig funktioniert. Die ca. 50 € lohnen sich, meiner Meinung nach, definitiv:

Aeotec AEOEZW090-C Aeon Labs USB Stick mit eingebauter Batterie*
  • USB-Stick macht PC, Notebook etc. zur Z-Wave Steuerzentrale
  • Verwaltet bis zu 232 Z-Wave Geräte

Da die Dokumentation vom Home Assistant (meiner Meinung nach) noch nicht sehr gut ist und nicht jede Konfiguration oder Einstellung unbedingt selbsterklärend ist, will ich dir mit meinen Schritt für Schritt Anleitungen ein wenig versuchen zu helfen. Mein Start mit dem Home Assistant war nicht gerade einfach – aber mittlerweile möchte ich den smarten Assistenten nicht mehr missen.

Hass.io Anleitungen:

  1. SSH beim Home Assistant aktivieren
  2. hass.io groups.yaml Beispiele
  3. hass.io System-Informationen anzeigen lassen
  4. Home/Away status bei hass.io nutzen
  5. Dash-Buttons als Schalter im Smart Home nutzen
  6. TP-Link Steckdosen bei hass.io einbinden
  7. hass.io Backups erstellen
  8. Z-Wave Thermostate einbinden
  9. hass.io: Externe Datenbank einrichten
  10. Zustand von Waschmaschine/Trockner anzeigen
  11. hass.io: Urlaubsmodus integrieren
  12. Fibaro Rollershutter: Beliebige Position
  13. hass.io Ordnerzugriff am Rechner
  14. IKEA Tradfri mit Philips Hue koppeln
  15. hass.io Bilder statt Icons
  16. Welches Z-Wave Thermostat fürs eigene Smarthome?
  17. Automatisch hass.io Snapshots erstellen
  18. ConBee 2 als ZigBee Gateway installieren
  19. Dash-Button als Toggle-Switch nutzen
  20. hass.io: Smarter Briefkasten
  21. Lovelace in hass.io im YAML-Modus nutzen
  22. Automation nur an Arbeitstagen ausführen
  23. hass.io von unterwegs steuern
  24. Lokale Feinstaubbelastung in hass.io anzeigen
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