Hue ZigBee Geräte in Home Assistant einbinden in 2 Schritten

Als Smarthome Betreiber wird man auf Kurz oder Lang ZigBee Geräte in Home Assistant einbinden wollen/müssen. Doch bevor du hierfür unnötige Gateways nutzt, solltest du dir meine Erfahrungen hierzu kurz durchlesen!

Mein Einstieg in die Smarthome Welt war, wie bei so vielen, auch bei mir mit Philis Hue. Das Hue-Gateway ist schnell installiert, die bestehende Birne gegen eine Hue-Birne ausgetauscht – und schon hat man sein eigenes Smarthome (oder so etwas in der Art :)). Philips macht es mit seinen Hue-Produkten wirklich kinderleicht Smarthome erleben zu können. Doch zeitgleich schränkt einen Hue (genau wie alle anderen Anbieter proprietärer Smarthome-Lösungen) als Nutzer leider auch ein wenig ein.

Ich möchte und werde hier keinen Anti-Hue-Beitrag schreiben – die Geräte an sich überzeugen mich absolut! Jedoch möchte ich dennoch erklären, warum ich mich mittlerweile von Hue wieder (teilweise) getrennt habe, und warum dies auch für dich der richtige Schritt sein könnte.

ZigBee Geräte in Home Assistant einbinden

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten ZigBee Geräte in Home Assistant einzubinden. Der vermutlich einfachste, jedoch nicht immer gewählte Weg, ist das simple Nutzen eines ZigBee-Sticks, wie etwa den ConBee 2. Dieser kleine USB-Stick wird einfach in einen der UBS-Ports deines Raspberry Pi (raspberrypi.org) gesteckt, minimal konfiguriert, und schon kann dein Raspi auch ZigBee.

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Doch die vermutlich meisten Nutzer von Home Assistant gehen nicht diesen Weg. Vielfach beginnen, wie eingangs geschrieben, die ersten Gehversuche mit dem Smarthome mit einem System, wie dem von Philips Hue. Die ganzen anderen Komponenten, wie smarte Thermostate, Türsensoren, Rollladensteuerung etc. kommen erst nach und nach hinzu. Natürlich auch, weil Home Assistant „in alle Richtungen“ offen ist und somit das Nutzen der unterschiedlichsten Geräte überhaupt erst ermöglicht!

Mit nur wenigen Klicks kann jeder sein bestehendes Philips Hue in Home Assistant integrieren. Wenige Minuten (bei mir meist einen System-Neustart) später, werden dann beispielsweise die Hue-Lampen in Home Assistant angezeigt und können „beliebig“ genutzt werden. Genau so lief es auch bei mir, und ich habe meine Hue-Lampen auf diese Weise wenigstens anderthalb Jahre über die Hue-Integration betrieben.

Zwischenzeitlich haben sich bei mir allerdings weitere ZigBee-Geräte angesammelt, welche nicht aus dem Hause Philips stammen. Um diese in Home Assistant nutzen zu können, habe ich also den ConBee 2 in Betrieb genommen und hierüber diese anderen ZigBee-Geräte in Home Assistant eingebunden. Alles funktioniert einwandfrei und auch ohne Probleme oder störende Nebeneffekte (Home Assistant ist halt einfach genial! :)).

Doch (vermutlich durch Corona bedingt und die viele Zeit zu Hause), habe ich in den vergangenen Wochen mich immer mehr damit befasst, mein Smarthome aufzuräumen beziehungsweise zu optimieren. Und irgendwann stellte sich mir die Frage, warum ich eigentlich zwei ZigBee-Netzwerke betreibe. Der einzige Grund war der zuvor beschriebene zeitliche Ablauf: Hue war zuerst da und die anderen Geräte kamen nach und nach hinzu. Keiner ging, es wurden eigentlich immer nur mehr Geräte. 🙂

ZigBee Geräte in Home Assistant einbinden

Also habe ich in den vergangenen Tagen alle bei uns existierenden Hue-Lampen von Hue gelöst und über deCONZ und den ConBee 2 in Home Assistant eingebunden: Hue ZigBee Geräte in Home Assistant einbinden ohne das Hue-Gateway nutzen zu müssen!

Philips Hue Lampen reseten

Um Philips Hue Lampen zu reseten, gibt man in der Hue-App auf dem Handy die Lampen-ID (bestehend aus 6 Zahlen und/oder Buchstaben) bei der Suche nach neuen Leuchtmitteln ein. Am besten geht man hierbei Lampe für Lampe vor, also nicht alle Hue-Lampen auf einmal reseten! Sobald die entsprechende Lampe den Reset-Vorgang angestoßen hat, leuchtet diese auf. Jetzt schnell die Lampe vom Strom nehmen, damit keine Kopplung mit dem Hue-Gateway (was du ja über die App eigentlich angestoßen hattest) erfolgt.

Nun habe ich immer einige Minuten gewartet, bis das Hue-Gateway den Kopplungs-Modus wieder verlassen hat um dann in deCONZ nach neuen Lampen zu suchen. Schaltest du dann die Hue-Lampe wieder ein, sollte diese von deCONZ entdeckt und gekoppelt werden.

ZigBee deCONZ

Dies habe ich über die vergangenen Tage nach und nach mit allen Hue-Geräten (Birnen, Lightstrips, aber auch Dimmer Schalter) getan, so dass nun alle Hue-Geräte über deCONZ eingebunden sind. Die Hue-Bridge habe ich komplett vom Netz genommen und auch die Home Assistant Integration gelöscht. Ebenso konnte ich somit die Hue-App von meinem Handy löschen.

Somit habe ich ein wenig aufgeräumt, aber im Wesentlichen auch die folgenden Vorteile gegenüber meines alten Setups:

  • Ich bin für die Nutzung der Lampen nicht mehr auf das Hue-Gateway und dessen korrekte Funktionsweise angewiesen!
  • Das Hue-Gateway ist nicht mehr aktiv und verbraucht somit keinen Strom mehr!
  • Ein „Stör-Sender“ im ZigBee-Netz weniger! (Hue stört natürlich nicht explizit, jedoch halte ich Systeme gerne schlank und durch den Umzug der Birnen ist es schlanker!)
  • Eine App auf dem Handy weniger!
  • Eine Integration in Home Assistant weniger, bei gleichem Komfort und Funktionsumfang!

Ich möchte es noch einmal betonen: Ich habe absolut gar nichts gegen Hue! Ganz im Gegenteil finde ich es super, wie Philips seit Jahren mit Hue eine gern gesehen Konstante ist! Die Produkte haben eine gute Qualität und ich nutze diese auch seit Jahren selber – nur halt eben nicht mehr über das Hue-Gateway! 😉

Dieser Beitrag ist Teil einer kleinen Beitrags-Serie rund um den hass.io Home Assistant.

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Autor
Olli
Ca. Ende 30, seit Windows 3.1 Fan von Computern, Gadgets, Handys und allem, was sich irgendwie programmieren lässt. Ich mag es gerne individuell und möglichst einfach, probiere aber auch gerne neue Dinge sofort aus. :) Konnte ich dir helfen? Dann würde ich mich über ein Bier freuen ;) Bier-Spende

30 Gedanken zu „Hue ZigBee Geräte in Home Assistant einbinden in 2 Schritten“

  1. Hallo,

    ich benutze seit mehreren Jahren 2 Hue Bridges. Die Anzahl der Geräte, Szenen, … ist einfach schnell zu groß geworden.
    Vor einigen Monaten habe ich mich dann zum ersten Mal mit Zigbee genauer beschäftigt und mir für HomeAssistant den SkyConnect zugelegt.

    Als ich dann den Bericht von Olli gelesen habe, war mir klar, dass ich das machen würde und auch, dass das ein langwierigeres Projekt wird.
    Außerdem scheint eine meiner Bridges schön langsam den Geist aufzugeben. Ich musste sie in letzter Zeit schon mehrfach neu starten, da nichts mehr reagierte.

    Ich bin jetzt seit ca. 3 Wochen dran (mit sehr vielen, langen Pausen – ich hab´s ja nicht eilig) und „siedle“ Raum für Raum.
    Die erste Bridge konnte ich vor kurzem bereits entfernen.

    Mein Fazit bis jetzt:

    Bevor ich angefangen habe, habe ich über All4Hue eine Sicherung der Bridges durchgeführt – falls doch etwas schief gehen sollte.

    Dann sollte man unbedingt zuerst die Szenen siedeln, was wirklich zu Beginn etwas mühsam ist.
    Mit der Zeit geht das aber immer besser. Man darf nur nicht vergessen, beim Anlegen, Einrichten und Speichern der Szenen in HA unbedingt beteiligte Bewegungssensoren zu deaktivieren oder zu verstecken 😉 – sonst speichert man die Szene falsch.

    Wenn man den Lampen dann andere Namen gibt (was ich zwecks Unterscheidbarkeit während des Siedlungsprozesses getan habe), kann man diese danach in HA in der scenes.yaml einfach anpassen. (Neustart wichtig)

    Das Zurücksetzen der Lampen, Taster, Dimmer und Bewegungsmeldern inkl. Einbinden in HA über Zigbee geht extrem schnell und einfach.
    Resetten und Löschen reicht per Hue-App – die Geräte gehen dann in den Verbindungsmodus.
    Sollte manche Geräte zicken, einfach mittels Reset-Taste noch mal zurücksetzen und suchen.
    Wichtig: Die Geräte da anlernen, wo sie dann auch verwendet werden. Und bei Dimmern während des Einbindens ab und zu eine Taste drücken, da sie sonst wieder in „Standby“ gehen und der Anlernprozess nicht korrekt durchläuft.

    War ein Gerät schon einmal eingebunden und muss aus irgendeinem Grund wieder entfernt werden, so wird beim nächsten Einbinden wieder der selbe Name vorgeschlagen.

    Bei jeder Lampe gibt es auch ein „Start-up behavior“: Off, On, Toggle, PreviousValue – somit ist das Stromausfallproblem auch keines mehr.

    Alle Lampen und Geräte, die von in der Hue-App gelöscht werden, verschwinden automatisch in HomeAssistant. Man muss also nicht alles durchstöbern um die „alten“ Geräte zu löschen.

    Für Taster, Dimmer und Sensoren gibt es einige Blueprints. Es ist aber so gut wie alles auch „manuell“ umsetzbar.

    Was ich bis jetzt nicht geschafft habe, ist der Mehrfach-Druck auf Hue-Dimmern (Egal, ob alte oder neue Dimmer).
    Es geht nicht um das normale doppelt Drücken, sondern wirklich um den 1-, 2-, 3-, 4-, .. -fach-Druck innerhalb einer gewissen Zeit (~ 5sek), so wie es auch in der Hue-App oder in Hue-Essentials möglich ist.
    Damit schalte ich meine Lichtszenen durch und nach der letzten beginnt wieder die erste.
    Sollte dafür jemand eine Idee haben, wäre ich dankbar.

    Auf das Übertragen meiner vielen, tlw. komplexen Zonen und Gruppen die in Hue-Essentials angelegt waren, habe ich weitgehend verzichtet, da sich solche Dinge meiner nach in HomeAssistant wesentlich besser steuern lassen.
    Räume sollte es in HA ja ohnehin schon die selben wie in der Hue-App geben.

    Regeln und Automatiken lasse ich zum Großteil schon in HA (Automatisierungen oder NodeRed) laufen. Ein paar sind noch offen, ist aber alles recht einfach umzusetzen.

    Bzgl. Alexa – ich verwende die HomeAssistant Cloud (Nabu Casa) und alles funktioniert wunderbar – zzgl. der anderen Vorteile der Cloud – ist aber wie immer Geschmackssache.

    Das einzige, was mich ein bisschen stört sind die fehlenden Softwareupdates der Geräte.

    Warum das trotzdem kein Hinderungsgrund für mich ist:
    – Mein Hue-Netzwerk ist hardwaremäßig komplett fertig und wird sich nur noch geringfügig ändern.
    – Neue Geräte könnte man temporär in der Bridge anlernen und updaten.
    – Alle meine Hue-Geräte laufen von Beginn an störungsfrei. Wenn es also nicht um Sicherheitsupdates geht, sind Updates ja nicht unbedingt nötig.
    – Vielleicht gibt es ja irgendwann doch eine Möglichkeit in HomeAssistant – wer weiß.

    Also: Man muss sich Zeit nehmen, aber es lohnt sich – ich würde es aber wieder machen.

    Oliver

    Antworten
    • Hi Oliver!
      Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht! Und natürlich super, dass du grundsätzlich mit dem Umzug zufrieden bist! Mit Zigbee2MQTT (https://smarterkram.de/2952/) werden dir diese OTA-Updates auch geboten, aber für Zigbee2MQTT ist es nun vermutlich leider zu spät, in deinem Fall?
      VG
      Olli

      Antworten
      • Hi Olli,

        nach langem Abwägen von Für und Wider und Lesen von unzähligen Berichten hab ich mich kurz nach dem Wechsel zu ZHA doch entschlossen noch einmal umzusteigen.

        Der ausschlaggebende Punkt war letztendlich die Stabilität:
        Sämtliche Bewegungssensoren von Philips Hue – innen und außen – funktionierten nicht verlässlich.
        Manche waren auch plötzlich gar nicht mehr erreichbar und mussten komplett neu eingebunden werden.
        Eigentlich war jeden Tag irgendetwas, was nicht mehr funktionierte.

        Zuerst tippte ich auf Frequenzprobleme im 2,4 GHz Bereich. Viele Anpassungen und Messungen zeigten aber, dass das nicht der Grund war.

        Ich habe dann das Sonoff Zigbee 3.0 Gateway zusätzlich zum SkyConnect an HA angesteckt und für Zigbee2Mqtt konfiguriert.
        Da beide problemlos parallel betrieben werden können, konnte ich Gerät für Gerät siedeln ohne dass es zu merkbaren Ausfällen kam.
        Die ganzen Automatisierungen, Szenen, usw. waren ja bereits in HA, ich musste nur wieder die Namen anpassen.

        Seitdem läuft mein Z2M-Netzwerk völlig fehlerfrei! Und das mit 96 Philips HUE-Geräten.

        Zigbee2Mqtt ist wesentlich komplexer und hat mehr Einstellungsmöglichkeiten – was aber nicht unbedingt heißt, dass es komplizierter ist – man muss sich nur darauf einlassen.
        Die Netzwerkansicht (heißt bei Z2M Karten) ist um einiges aussagekräftiger und funktioneller als bei ZHA.
        Einer der größten Vorteile sind aber die OTA-Updates der Hue-Geräte – das funktioniert einwandfrei, sogar inkl. %-Anzeige des Fortschritts und Restzeit-Anzeige.

        Es gibt nur einen Grund, warum ich noch weiterhin parallel ZHA für 6 „Nicht-Hue-Geräte“ verwende.
        Es handelt sich dabei um Ikea-Tradfri Geräte. Sobald ich die in Zigbee2Mqtt einbinde, bricht das gesamte Z2M-Netzwerk zusammen und reagiert nicht mehr.
        Das Ganze ist reproduzierbar. Einmal musste ich sogar ein vollständiges Update von Home Assistant zurückspielen, da gar nichts mehr ging.
        Gott sei Dank dauerte das mit dem Home Assistant Blue nur gute 30 Minuten – immerhin wurde es draußen bereits dunkel und meine Familie war nicht sehr begeistert 😉

        Ich werde das weiter beobachten – vielleicht kann ich ja irgendwann ganz weg von ZHA.
        Oder ich lasse die Finger von Billig-Geräten?

        Andererseits interessiert es mich aber, wie sich ZHA in Zukunft entwickelt
        Und so hab ich die Möglichkeit, das zu verfolgen.

        Grüße, Oliver

        Antworten
        • Hallo,
          stehe auch gerade vor der Verschlankung.
          Ich denke ein ganz wichtiger Punkt ist, sofern ich mich als Newbie eingelesen habe, daß nach „Neueinrichtung“ in das Zigbee Netz über meinen Sonoff Stick, die vorhandenen Hue Geräte tatsächlich optimaler das Netz für NICHT-HUE-Geräte erweitern.
          Hintergrund:
          möchte eine schaltbare Tuya-Steckdose im Heizungsraum einsetzen. In dem Raum davor ist eine Hue-Lampe verbaut. Trotzdem bekomme ich auf die Steckdose kein Zigbee-Signal. Die Hue-Lampe wurde vorher in Betrieb genommen.
          Ich meine, und das könnt Ihr mir hoffentlich bestätigen, daß ich nach nochmaliger Inbetriebenahme der Hue-Lampe über den Sonoff-Stick dann auch einen Repeater für die Steckdose habe.

          Antworten
          • Hi!
            Geräte, die über den gleichen ZigBee-Controller eingebunden sind, können einander „sehen“. Wenn also die Hue-Lampe über den gleichen ZigBee-Stick wie die Tuya-Steckdose läuft, sollte es so sein, dass die Hue-Lampe im Vorraum als Repeater fungiert und dein ZigBee-Netzwerk entsprechend verstärkt, weshalb sich dann die Tuya-Steckdose auch verbinden sollte.

            Wenn ich die richtig verstanden habe, müsste das Reduzieren auf ein ZigBee-Netzwerk den für dich gewünschten Effekt erzielen! 😉

  2. Hallo, genau auf diese sache habe ich gesucht. überal werden nur beispiele gezeigt wo man davon ausgeht noch nie benutzte neu gekaufte einzubinden..das musste man nichtmal erwähnen das ist einfach basic. anders jedoch was ist wenn man bereits alles installiert hat uber den hub..endlich hier gefunden. danke!

    jedoch bei zweiten hinsehen scheint es mühsam zu sein zig hunderte geräte zu resetten um dann alles neu zu programieren..die ganzen räume und gruppen, teilweise bis zu 5fach belegungnicht als deren schalter 5fach teilweise belegt uber esstentional app..

    was hier noch gar nicht erwähnt wurde bzw ich nichts entdeckt habe, die alexa real einbindung. das ist das für mich das völlige aus für usb dongles. ich habe gestern sonos 3.0 usb dongle erhalten, der geht leider . aus gleicherwie du im video gleiche idee der einsparung von geräte. nur weil man der völlig überteuerten internen cloud variante festhält um geld zu verdienen und das wirklich einzige unabdingbare notwendige gerät die echos und homeservermehr ohne cloud zugäglich.

    ich will damit sagen,wie bitteschön soll der alexa skil nach einem reset automatisch mit der alexa app integriert werden und das für alle geräte und selbst wenn gerate mit alexa verbindung hätten, homeassistant verweigert das nutzlichste und wertvollste zu benutzen nur um eine cloud nutzungzu erzwingen

    nicht automatische software updates , keine hue szenen und automatiken, keine alexa unterstutzung, nicht nur unter homeassistant nicht vorhanden sondern im gesammten haushalt keine lampen und schalter steuerung mehr möglich weil die hue geräte resettet worden und allein schon das in jahrelanger mühe aufgebaute hue netzwerk mit programmierungen uvm spricht wohl eindeutig gegen solche ersatz netzwerke. oder siehst du einen trifftigen grund seinen hue hub zu entsorgen.
    evtl liege ich ja falsch- ich jedefalls habe schon im kopf meinen fehlkauf usb 3.0xxxx dongle zurück zu senden.

    warum gibt es KEINE datenübern zum usb stick warum kann man nicht uber wine art app

    Antworten
    • Wenn du Alexa und Hue nutzt, nutzt du ja auch eine Cloud und zahlst ebenso dafür. Zwar nicht durch eine jährliche direkte Überweisung an die, aber durch die Preisgabe persönlicher Daten und die Abhängigkeit an diese Hersteller. Wenn man über einen USB-Dongle wie den von SONOFF oder ähnliche geht, befreit man sich von der aufgezwängten Cloud! Dein Smarthome ist somit auch ohne Internet, zu Hause, nutzbar. Alexa wird dich da im Regen stehen lassen vermutlich…

      Klar, ein Umstieg kann weh tun, aber den macht man einmal und ist dann zukunftssicher aufgestellt. Wer garantiert dir, dass Hue nicht irgendwann auch ein Abo-Modell einführt (vgl. hierzu https://www.smarthomeassistent.de/philips-hue-kommt-bald-das-abo-fuer-manche-funktionen/)?

      Antworten
  3. Hallo Olli,

    schöner Beitrag, ich bin schon auf dem halben Weg meine Hue Bridge auch zu verbannen. Einzig die Szenen sind ein must have. Ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich diese am Ende in HomeAssistant „auslesen kann“ um sie dann mittels YAML selbst zu programmieren.

    Kennst du hier eine Möglichkeit?

    Antworten
  4. Danke für die Antwort!
    Ich dachte, dass die Birne einen Zwischenspeicher hat, um sich das alles zu merken. Schließlich konnte Sie sich ja auch das Netzwerk merken. Den Schaltzustand und die Farbe wären ja auch nur ein paar bit mehr. So hätte ich mir das technisch vorgestellt. Aber ok. Das bedeutet, dass sich die Hue-Bridge merkt, wie die Schaltzustände waren. Daher konnte dieses Feature auch mit einem simplen Softwareupdate geregelt werden, korrekt?

    Dann aber nochmal zu meinem Szenario, wenn ich es mit Zigbee unter HomeAssistant betreibe:
    „Ich habe beim Fernsehen schauen ein gemütliches warmweißes Licht eingeschaltet. Nun drücke ich den Lichtschalter (Strom daher weg, Licht aus). Wenn ich am nächsten morgen das Licht wieder mittels dem Schalter anmache, was wird passieren?“
    => Wird es dann einfach an gehen, aber mit der „Standardfarbe“? Weil das wäre auch verkraftbar für mich. Wenn es dann aus bleibt, und ich an der App zusätzlich noch einschalten muss, wäre das ziemlich nervig.

    Antworten
    • Dann habe ich mich missverständlich ausgedrückt:
      Du kannst nach meinen Kenntnisstand, sofern die Birnen das Update nicht bereits erhalten haben, diesen über die Hue-Bridge mit dem Update versorgen. Die Lampe merkt sich dann den letzten Zustand!

      Zu der anderen Frage: Wenn du eine Hue-Lampe die eingeschaltet ist über den Lichtschalter ausschaltest, wird sie nach erneutem Einschalten über den Lichtschalter leuchten! Ohne das zuvor genannte Update in der „Standard-Farbe“ und mit dem Update ziemlich sicher in der zuletzt aktiven Farbe!

      Antworten
      • Alles klar! Das hört sich doch machbar an.
        Ich benötige also nur eine Person mit einer Hue-Bridge um das Update auf die Birne zu übertragen. Danach kann ich die Birne mit zu mir nach hause nehmen, und mittels meinem HomeAssistant über Zigbee betreiben. Dann würde die Birne beim Einschalten sogar in der korrekten Farbe leuchten. Mega! Dankeschön!

        Antworten
  5. Ich habe noch kein Phillips Hue, möchte aber meine Glühbirnen ersetzen. Bei mir läuft HomeAssistant auf einem RaspberryPi4. Aktuell werden nur meine Temperatursensoren bedient 😉
    Jetzt soll das Licht smart werden. Daher möchte ich mir den ConBeeII holen. Und dazu LED-Lampen von Phillips.
    Allerdings habe ich ein Problem. In meiner Wohnung gibt es viele Lichtschalter-Arten:
    – Einzelschalter (ein Schalter steuert eine Lampe)
    – Wechselschalter (also 2 Stück steuern eine Lampe)
    – Relais-Taster (3 Stück steuern eine Lampe)

    Meine Frage wäre: Was passiert wenn ich ein Phillips Hue mit einem Schalter ausschalte, und dann später wieder einschalte? Geht das Licht auf die vorher eingestellte Einstellung an, oder bleibt es aus und wartet auf meinen Befehl via App?

    Szenario:
    Ich habe beim Fernsehen schauen ein gemütliches warmweißes Licht eingeschaltet. Nun drücke ich den Lichtschalter (Strom daher weg, Licht aus). Wenn ich am nächsten morgen das Licht wieder mittels dem Schalter anmache, was wird passieren?

    Seit Ewigkeiten suche ich hier nach einer sinnvollen Antwort. Aber so richtig finde ich sie nicht. Nur gibt es bei Phillips Hue wohl einen „Stromausfall-Modus“ der das machen soll. Allerdings dann vermutlich nur mit der originalen HueBridge.

    Kannst du mir helfen?

    (PS: Ich möchte die Lichtschalter weiter nutzen können. Ja klingt altmodisch, aber durch den Schnitt meiner Wohnung müsste ich sonst etliche Schalter umrüsten und das ist leider nicht drin. Also wäre es mir am liebsten, wenn das Licht wieder auf die vorherige App-Einstellung geht, wenn das Licht mit dem Lichtschalter ausgeschaltet wird.)

    Antworten
    • Letztlich bewirkt ein Ausschalten einer Hue-Lampe über den klassischen Lichtschalter, dass diese Hue-Lampe abrupt den Strom verliert und als Konsequenz beim erneuten Betätigen des Lichtschalters wieder „hochfährt“.

      Früher bedeutete dies, dass die Lampe bis auf das Netzwerk in welchem es sich befindet, alles vergessen hat. Seit einigen Monaten gibt es aber die Funktion „Wiederherstellen nach Stromausfall“. Diese musst du entsprechend aktivieren, so dass die Lampe sich an den Zustand vor dem „Stromausfall“ erinnert.

      Allerdings kannst du dies nicht über den ConBee Stick (oder andere ZigBee-USB-Sticks) bewirken, sondern nur, in der Hue-App und somit über die Hue-Bridge. Zumindest ist mir nichts anderes bekannt bzw. ich wüsste nicht, wie dies ohne die Hue-Bridge/App gehen soll!

      Antworten
      • Falls dies noch aktuell ist gibt es vpn Philips selbst sogenannte Hue Wall Switch Modules mit diesen kannst deinen Zweck ein wenig abdecken. Dabei musst du den vorhandenen Lichtschalter ausbauen. Den Stromkreis vom Lichtschalter emtfernen und in einer Wago oder Lyster Klemme „überbrücken“, nun schließt du die 2 Adern des Wall Switch Modules an die zuvor verwendeten Kontakte des Lichtschalters an.

        Im Endeffekt tust du nichts anderes als dafür zu sorgen das die Smarte Birne permanent Bestromt wird und damit Ihren Zustand nicht vergisst. Über das Modul bekommt die Lampe gesagt f
        Geh an oder geh aus. Leider finde ich das Modul in der Philips App sehr bescheiden zu konfigurieren. Den Standardfall einfach An Oder Aus deckt es ab. Aber tasten oder lange gedrückt halten kennt die Hue leider nicht.

        Eine weitere und eigentlich sogar bessere Alternative ist eines der zahlreichen Relaismodule die hinter den Schalter eingebaut werden können z.b. von Shelly. Der Schalter wird hier als Imputgeber verwendet gerade bei Wechsel oder Kreuzschaltungen kann man hier mit einem einzigen Relais arbeiten. Ein weiterer Vorteil ist man kann hier auch mit einfachen Lampen die evtl. Keine Mäglichkeit haben Smart umgebaut zu werden arbeiten.

        Es werden also beide Fälle abgeckt Smarte Lampen schalten und nicht Smarte klassiche die man nicht extra bauen muss. Gerade LED Deckenlampen die man einst mal gekauft hat will man ja nun nicht unbedingt tauschen und bei Smarten ist man in Form und Hersteller natürlich deutlich eingeschränkter.

        Antworten
        • Hi Andre,

          ja, absolut! Relais von Shelly oder Fibaro sind eigentlich unumgänglich, da wir Nerds ja alle auch an den WAF (https://de.wikipedia.org/wiki/Woman_acceptance_factor) berücksichtigen müssen 😉

          Und um ehrlich zu sein, macht ein Smarthome ja auch erst dann richtig Spaß, wenn es idiotensicher ist, als auch Besucher ohne Probleme alles „wie gewohnt“ bedienen können!

          Um die „Hue-Implantate“ habe ich aber bewusst einen Bogen gemacht, da meine Hue-Bridge schon sehr lange stromlos auf dem Dachboden rumliegt und der ConBee2 alles rund um ZigBee für mich erledigt!

          Viele Grüße
          Olli

          Antworten
  6. Stellt sich nur die Frage warum deconz und nicht mit der Zigbee Integration? Ich fand das mit deconz immer viel zu kompliziert.

    Aber mein Problem ist eigentlich ein anderes: Nach einem Stromausfall gehen die Lichter an … gibt es dafür eine Lösung?

    Antworten
    • Ich würde das eine Geschmacksfrage nennen. 😉 Ich mag es, wenn Software und Hardware aus einem Hause kommen, weshalb ich beim ConBee 3 eben Deconz nutze.

      Zu deinem Problem:
      Ich habe das mit einer Automation umgesetzt! Sobald der Status der Lampe von unavailable auf on wechselt, schalte ich sie direkt wieder aus.

      Antworten
  7. Super Anleitung, danke. Bei mir reichte es, die Geräte in der Hue-App auf dem Handy zu löschen. Danach waren sie sofort für die Regierung bei HASS verfügbar.

    Antworten
  8. Interessanter amArtikel.

    Also Updates jeglicher zigbee Produkte funktionieren nur über die hausinterne Bridge (Philips,Osram,Ikea,…)

    Aber mal eine andere Frage. Wieso den stick und nicht die Hue Bridge nehmen um mit allen zigbee zu sprechen ?

    P.s. Hue ist ja Gott sei Dank keine reine cloud Lösung!

    Antworten
    • Updates ermöglichen die Hersteller leider alle immer nur in ihren eigenen Umgebungen – zumindest ist mir nichts anderes bekannt.

      Wie bereits geschrieben, mag ich es von einzelnen Herstellern nicht abhängig zu sein. Hue hat bereits durch „strategische“ Entscheidungen Unmut bei seinen Nutzern ausgelöst und durch den Einsatz eines eigenen ZigBee-Sticks bleibt für mich dieses Risiko zukünftig aus. 😉

      Antworten
  9. Hallo, danke für deinen Beitrag. Ich bin auch gerade am selben Punkt wie du. Eine Frage zum Thema Updates. Können die Leuchten per Zigbee-Stick-Einbindung geupdatet werden?

    Antworten
  10. Hi,
    danke für deinen Hinweis, das es auch ohne die Hue-Bridge funktioniert. Mir stellt sich nun die Frage, ob man den „reset“ der Birne / der Strips auch ohne Bride starten kann. Ich baue mir grade mein smarthome auf und werde auf HomeAssistent setzen und könnte Hue-Produkte einbinden ohne dafür extra eine Bridge kaufen zu müssen!

    Antworten
    • Hi Florian, ich verstehe deine Frage nicht ganz: Wenn du noch keine Hue-Bridge nutzt und die Leuchtmittel noch nicht „eingebunden“ hast, musst du doch keinen Reset durchführen. Falls deine Leuchtmittel bereits mit Hue oder Co. gekoppelt sind, musst du für diese Leuchtmittel einen Reset durchführen. Bei Hue-Birnen geht dies z. B. durch schnelles ein- und ausschalten (Anleitungen hierzu findest du bei YouTube!).

      Oder was habe ich bei deiner Frage übersehen/falsch verstanden?

      Antworten
  11. Danke für den informativen Bericht, mit dem auch ein Newbie was anfangen kann. D. h. also, dass ich die Philips Hue Bridge am besten wieder zurückschicke, wenn ich jetzt schon weiß, dass ich Produkte verwenden werde/möchte, die nicht aus der Hue-Familie stammen? Z. B. diesen Dimmer:
    https://www.amazon.de/Dimm-Aktor-Dimm-Schalter-LED-Taster-Anschluss-Phasenabschnitt-Steuerung/dp/B07SPH2XVR
    Und diesen Schalter/Taster:
    https://www.amazon.de/Busch-Jaeger-Bedienelement-studiowei%C3%9F-Funkempf%C3%A4nger-4011395189344/dp/B017KXHF3O

    Antworten
    • Sehr gerne! 🙂

      Also ich nutze die Hue-Bridge gar nicht mehr und diese liegt auf dem Dachboden herum. Dennoch nutze ich noch Hue-Birnen aber auch welche von Ikea oder Tint.

      Wie bereits gesagt habe ich nichts gegen Hue, aber es ist halt wieder eine Cloud-basierte Lösung, welche du ohne deren APP etc. nicht vollumfänglich nutzen kannst. Wenn du hingegen deine ZigBee-Leuchten, wie hier in diesem Post beschrieben, einbindest, bist du „frei von der Hue-Cloud“ 😉

      Und in Kombination mit diesen günstigen und Praktischen ZigBee-Schaltern, kannst du dann noch ein richtig smartes Smarthome aufbauen: Günstige ZigBee Schalter für Home Assistant mit 2, 4 oder 6 Tasten 😉

      Antworten

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