Home Assistant Umzug von RaspberryPi 3 auf RaspberryPi 4 in 6 Schritten

Anfang der Woche habe ich den Home Assistant Umzug von RaspberryPi 3 auf RaspberryPi 4 bei mir vollzogen, und will dir Schritt für Schritt erklären, was du für einen solchen Umzug beachten musst!

Warum würde meinen seine Installation von Home Assistant von einen Pi auf einen anderen umziehen wollen? Bei mir gab es dafür genau drei Gründe:

  1. Meine bisherige Installation lief in dieser Form bereits über ein Jahr (okay, das ist kein wirklicher Grund :)).
  2. Der RaspberryPi 4 ist mit 4 GB Arbeitsspeicher verfügbar (okay, auch das ist kein wirklicher Grund ;)).
  3. Meine bisherige SD-Karte hat nur 16 GB Speicherplatz (okay, das ist nun wirklich kein richtiger Grund :)).

Home Assistant Umzug

Schritt für Schritt: Home Assistant Umzug von RaspberryPi

Mittlerweile ist der Umzug der eigenen Home Assistant Instanz wirklich kein Hexenwerk mehr und ich traue dies jedem, der ansonsten mit Home Assistant zurecht kommt, absolut zu! Man muss ich einzig an ein paar Dinge und eine gewisse Reihenfolge halten, damit alles funktioniert. Tatsächlich braucht man auch noch ein klein wenig Geduld und sollte zwischendurch nicht in Panik verfallen, falls der neue Pi nicht schnell genug bootet. Aber der Reihe nach!

Home Assistant Umzug von RaspberryPi 3 zu RaspberryPi 4: Vorbereitungen

Folgende Dinge solltest du besitzen beziehungsweise vorbereiten, damit der Umzug von Home Assistant auf einen anderen Pi reibungslos funktioniert:

  • Natürlich wirst du einen neuen/anderen RaspberryPi benötigen. Zugegeben, es muss ziemlich sicher nicht die Variante mit 4GB Arbeitsspeicher sein, aber schaden wird mehr Arbeitsspeicher mittelfristig mit Sicherheit nicht!
  • Kaufe eine neue SD-Karte. Die Speichergröße sollte, meiner Meinung nach, wenigstens 16GB sein – einfach, damit du für alle denkbaren Home Assistant Projekte vorbereitet bist und nicht in einigen Wochen erneut umziehen musst. Achte aber bei der SD Karte bitte unbedingt darauf, dass du eine hochwertige SD-Karte benutzt. Ich selbst nutze ausschließlich SD-Karten von SanDisk und habe mich konkret für die SanDisk Extreme microSDXC 64GB Rescue Pro Deluxe 160MB/s A2 C10 V30 UHS-I U3 entschieden. Ziemlich viele Abkürzungen in einem Namen aber gut Deutsch bedeutet das alles: Ordentlich Power, schnelle Zugriffszeiten und High-Class!
  • Da der RaspberryPi 4 mit dem Standard USB-C betrieben wird, brauchst du vermutlich auch ein neues Ladegerät!

Todo-Liste für den Umzug von Home Assistant

ich bin wie folgt vorgegangen, und kann aufgrund meiner guten Erfahrung mit dem Vorgehen dieses nur jedem RaspberryPi-Wechsler empfehlen:

  1. Installiere auf dem neuen RaspberryPi eine komplett neue Instanz von Home Assistant. Folge hierfür am besten der offiziellen, aktuellen Anleitung von Home Assistant.
  2. Erstelle auf deiner bisherigen Instanz ein komplettes Backup (also einen Full-Snapshot).
  3. Füge bei deiner neuen Installation ein Addon hinzu, über welches du den Snapshot der alten Instanz „einspielen“ kannst (ich habe mich für FTP entschieden!).
  4. Nachdem du den Snapshot auf die neue Installation kopiert hast, starte die neue Installation einmal neu, damit der neue Snapshot schneller erkannt wird.
  5. Wähle auf der neuen Installation den Snapshot der alten Installation aus und wähle die Option „Wipe & Restore“ aus.
  6. Warte. Warte länger. Warte noch länger. Bei mir hat es auf dem RaspberryPi4 mit 4GB Arbeitsspeicher knapp 25 Minuten gedauert, bis der Pi gebootet hatte und nutzbar war.

Home Assistant Umzug von RaspberryPi 3

Nun sollte deine neue Installation ziemlich genau so aussehen, wie deine alte Installation. USB-Sticks wie den ConBee2 oder den Aeotec Z-Wave Stick kannst du nach dem „Wipe & Restore“ an deinem neuen Pi anschließen. Hierfür habe ich erneut einen Neustart durchgeführt.

Hardware-Empfehlung Home Assistant

Folgende Hardware kommt bei mir nun für Home Assistant zum Einsatz:

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Super leiser Lüfter (Größe: 40X40X10mm); Assembling Video:https://www.youtube.com/watch?v=MRdq3GYsDt8
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Ideal für Android-basierte Smartphones und Tablets sowie Actionkameras und Drohnen; Einstufung A2 für schnelleres Laden und schnellere In-App-Performance
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Beim Gehäuse habe ich mir/uns ein Gehäuse mit eingebautem Lüfter gegönnt. Inwiefern dies wirklich einen Mehrwert bietet, werde ich hier noch separat betrachten und darüber berichten! Ein Ladegerät musste ich nicht kaufen, da meine Handys bereits alle mit USB-C ausgestattet sind und folglich im Hause Netzteile und Kabel bereits vorhanden waren.

Zugegeben:

Vor dem Umzug hatte ich ein wenig Respekt, ob wirklich alles so einfach funktionieren würde und insbesondere danach noch funktioniert. Aber ich war mehr als positiv überrascht, als nach etwas mehr als 30 Minuten „alles über die Bühne“ war und Home Assistant auf dem RaspberryPi 4 mit 4GB lief.

Dieser Beitrag ist Teil einer kleinen Beitrags-Serie rund um den hass.io Home Assistant.

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