Mein persönlicher WEGATECH Erfahrungsbericht für eine 9,84 kWp-Anlage

In diesem Sammelbeitrag möchte ich meinen ganz persönlichen WEGATECH Erfahrungsbericht mit euch teilen, auf dem aktuellen Stand halten und somit anderen Interessierten vielleicht ein paar interessante Einblicke gewähren.

Konkret lassen wir uns durch WEGATECH eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher installieren und sind zum Zeitpunkt der Beitragserstellung soweit das die Anlage verbindlich beauftragt ist und wir uns nun „in der Schlange“ der abzuarbeitenden Installationen befinden 😉 Auf jeden Fall sind wir bereits soweit fortgeschritten, dass ich bereits einen kleinen Wegatech Erfahrungsbericht geben kann.

Für eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher haben wir uns aus mehreren Gründen entschieden:

  • Wir glauben an die Energiewende und daran sich hierfür jeder in der jeweils möglichen Form einbringen sollte.
  • Durch zwei heranwachsende Kinder im Haus und nun deutlich mehr Homeoffice, wird trotz entsprechender Maßnahmen um Strom zu sparen unser persönlicher Energiebedarf zunehmen.
  • Die seit knapp einem Jahr zu beobachtende Preisentwicklung für Strom macht Photovoltaikanlagen grundsätzlich interessanter.
  • Unser nächstes Auto wir ziemlich sicher kein reiner Verbrenner mehr sein, so dass entsprechende Vorkehrungen grundsätzlich sinnvoll sind.
  • Ein klein wenig Unabhängigkeit fühlt sich gut an.
Mein WEGATECH Erfahrungsbericht

Worum handelt es sich bei WEGATECH?

Worum handelt es sich bei WEGATECH? Die WEGATECH GREENERY GmbH mit Sitz in Köln beschreibt sich selbst als Partner für die Energiewende und möchte „…jedem die Möglichkeit geben, das eigene Haus in ein rentables Ökokraftwerk zu verwandeln.“

Mein persönlicher WEGATECH Erfahrungsbericht für eine 9,84 kWp-Anlage

Wer Interesse und/oder Bedarf an einer Photovoltaikanlage, Wallbox, Luft-Wasser-Wärmepumpe oder Energiespeicher hat, kann sich mit diesem Anliegen an WEGATECH wenden. Die Planung der jeweiligen individuellen Anlage erfolgt durch WEGATECH, während die Installation dann von ausgewählten Handwerksbetrieben erfolgt (hierzu später im Beitrag mehr).

Die Planung der Anlage erfolgt größtenteils remote und digital. Über ein WEGATECH-eigenes Portal lädt man als Kunde Fotos und Baupläne hoch, mit denen dann die Anlage „aus der Ferne“ geplant wird. In unserem konkreten Fall gab es keinen Vorort-Termin und dennoch haben wir ein verbindliches Angebot mit den von uns gewünschten Spezifikationen erhalten.

Bei einem Invest von nicht selten einem fünfstelligen Betrag, muss man hier natürlich ein wenig Vertrauen haben, dass alles gutgeht – aber bei Tesla kauft man ja ganze Autos die deutlich im fünfstelligen Bereich liegen online mit der Kreditkarte… 😉

Durch den Fokus auf die digitale Abwicklung der Planung wird der Planungsprozess selbst wiederum für mich als Kunden einfacher und geht vermutlich auch schneller über die Bühne, da keine Besichtigungstermine etc. koordiniert und durchgeführt werden müssen.

WEGATECH Erfahrungsberichte anderer Kunden

Natürlich haben wir uns vor dem Entschluss unsere Photovoltaikanlage mit WEGATECH zu realisieren ein wenig über das Unternehmen schlau gemacht:

Bei Google selbst gibt es aktuell knapp 100 Bewertungen für WEGATECH und mit diesen kommt WEGATECH derzeit auf 4,1 von 5 möglichen Sternen:

Mein persönlicher WEGATECH Erfahrungsbericht für eine 9,84 kWp-Anlage
Bewertungen bei Google Stand 25.07.22

Keine 1,0 (um es in Schulnoten auszudrücken), aber dennoch ein gutes Ergebnis, wenn man sich vor Augen hält, dass tendenziell eher jene Menschen eine Bewertung abgeben, die Ihrem Unmut Luft verschaffen wollen. Mit anderen Worten scheint es nicht wenige sehr zufriedene Kunden zu geben, die entsprechend 5 von 5 Sternen vergeben haben.

Klar, wenn man sich die Bewertungen im Detail anschaut, findet man auch einige 1-Sterne-Bewertungen, bei denen überhaupt kein gutes Haar an WEGATECH gelassen wird.

Bei Proven Expert sieht die Gesamtnote relativ ähnlich aus, wie direkt bei Google:

Bewertungenn bei Proven Expert
Bewertungen bei Proven Expert Stand 25.07.22

Mein WEGATECH Erfahrungsbericht: die geplante Anlage

Welche Anlage man sich anschafft hängt zu 100 Prozent von denen eigenen Gegebenheiten ab: Welche Ausrichtung hat das Dach? Welchen Winkel hat das Dach? Wie viel Dachfläche steht überhaupt zur Verfügung? Wie sieht es mit der Verschattung aus? Wie hoch ist der eigene Stromverbrauch? Gibt es große Energieverbraucher im Haus?

Bei uns handelt es sich um eine Ost/West-Ausrichtung des Daches mit relativ wenig Beschattung. Theoretisch sollte es somit von morgens bis abends die Möglichkeit geben Strom zu erzeugen.

Das Dach hat eine Neigung von 37 Grad, was gemäß verschiedener Quellen als nahezu optimal bezeichnet werden kann. Neben 3 Dachflächenfenstern und Schornstein samt Sicherheitstritten ist das Dach eigentlich komplett frei, so dass theoretisch auch einiges an Dachfläche zur Verfügung steht.

Diese baulichen Rahmenbedingungen vorweggeschickt, haben wir uns für eine Anlage mit etwas weniger als 10 kWp entschieden und teilen hierbei die Module jeweils hälftig auf die Ost- und West-Dachfläche auf. Um unseren individuellen Strombedarf möglichst gut mit der Anlage abdecken zu können, haben wir uns für einen modularen Stromspeicher mit 5,7 kWh-Kapazität entschieden.

Die Planung der Anlage ist in Abstimmung mit WEGATECH erfolgt. Dies bedeutet, dass ein Mitarbeiter von WEGATECH und ich in mehreren Telefongesprächen unsere individuellen Gegebenheiten sowie die baulichen Rahmenbedingungen besprochen haben. Zur Diskussion stand zum Beispiel auch eine Komplettbelegung der verfügbaren Dachfläche.

Stand heute bin ich davon überzeugt, dass wir mit der genannten Größe der Anlage unseren Bedarf bestmöglich bedienen können und dank der Entscheidung nicht über 10 kWp hinauszugehen

WEGATECH Erfahrungsbericht: zeitlicher Ablauf

In diesem Abschnitt meines WEGATECH Erfahrungsberichtes versuche ich eine chronologische Beschreibung des gesamten Prozesses bis zu Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage wiederzugeben. Da der absolute Großteil der Abstimmungen per E-Mail erfolgt bzw. ich während jedes Telefongespräches Notizen mache, dürfte mir dies auch gelingen.

Zeitgleich möchte ich mich auf die wesentlichen und hilfreichen Informationen beschränken – schließlich soll dieser Beitrag ja anderen interessierten einen möglichst guten Eindruck vermitteln, wie die Planung und Installation einer Photovoltaikanlage mit WEGATECH konkret abläuft.

Wie die Planung unserer Photovoltaikanlage bei uns konkret ablief (komplett remote!), werde ich in den kommenden Tagen als Update in diesem Beitrag berichten und den zeitlichen Verlauf bis zum jetzigen Stand hierbei grob skizzieren.

Damit du dieses Update nicht verpasst, „folge“ doch einfach diesem WEGATECH Erfahrungsbericht und verpasse hierzu garantiert keine Neuigkeiten:

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Angebot einholen

Mitte März 2022 habe ich über wegatech.de ein Angebot zu einer PV-Anlage inkl. Stromspeicher eingeholt. Hierfür hat WEGATECH ein Angebotsformular, in welchem man einige Informationen über die geplante Anlage bzw. die individuellen Gegebenheiten angeben muss.

Dies finde ich aus Prozesssicht sehr clever, da der Kunde somit gleich zu Anfang grob absteckt, in welche Richtung und welchen Umfang die Anlage gehen soll. Im dann folgenden Telefongespräch kann auf diese Angaben direkt eingegangen werden, was den Prozess grundsätzlich beschleunigen und auch verlässlich gestalten dürfte.

Im Anschluss an das Ausfüllen des Formulars wurde im WEGATECH-Portal unser Projekt angelegt:

WEGATECH Portal Projektansicht

Im WEGATECH Portal kann/muss man als Kunde zum einen relevante Dokumente hochladen/ergänzen und darüber hinaus erhält man auch Details zu dem Angebot:

Fotoupload:

WEGATECH Portal Fotoupload
Für die Planung der PV-Anlage werden Fotos des Hauses benötigt. Dach, Dachpfannen, Aufstellort des Stromspeichers etc. werden hier vom Kunden unter entsprechender Anleitung hochgeladen.

Angebot erhalten

Ende März 2022 gab es dann ein Telefongespräch mit einem Kundenbetreuer von WEGATECH. In diesem Gespräch wurde auf die von mir bereits gemachten Angaben Bezug genommen und der Kundenbetreuer (ab jetzt Mitarbeiter 1 genannt) schient durch meine Angaben einen relativ guten Überblick darüber zu haben, welche Gegebenheiten bei uns vorzufinden sind und in welche Richtung die Anlage gehen soll.

Von mir gemachte Angaben wurden hinterfragt und überprüft, so dass sich im besten Fall keine Fehler einschleichen, die das gesamte Projekt gefährden können. An dieser Stelle möchte ich ganz klar darauf hinweisen, dass es bei einer „online“ beauftragten PV-Anlage natürlich insbesondere auf die vom Kunden gemachten Angaben ankommt. Da kein Vorort-Termin stattfindet, basiert die gesamte Planung auf den eigenen Angaben (was man grundsätzlich beim Lesen von WEGATECH Erfahrungsberichten immer bedenken sollte!).

Mitarbeiter 1 hat in meinen Augen hier aber mit Feingefühl diese Angaben „überprüft“ und hinterfragt. Ich behaupte aber auch von mir selbst, dass meine Angaben/Informationen schon ziemlich detailliert und „gut“ waren – bei anderen Kunden mag dies anders sein!

Im Anschluss an das persönliche Kundengespräch mit Mitarbeiter 1 habe ich noch eine Bestätigungs-Mail von diesem erhalten, sowie bereits ein entsprechendes Angebot samt Datenblättern, einer Prognose über die zu erwarten Leistung sowie einem detaillierten Projektbericht (inkl. der geplanten Verdrahtung etc.).

Das Angebot hatte eine Gültigkeit von 10 Tagen! 10 Tage, in denen man sich also final und verbindlich entscheiden muss, ob man einen guten 5stelligen Betrag in eine PV-Anlage investieren möchte. 10 Tage, in denen man die eigenen gemachten Angaben überprüfen und hinterfragen muss. 10 Tage, in denen man die mit Mitarbeiter 1 getroffenen Annahmen (Stromverbrauch, Strompreisentwicklung, Verschattung etc.) kritisch hinterfragen muss.

10 Tage Zeit zum Überlegen ist definitiv keine lange Zeit für ein solches Investment. Andererseits gilt beim lokalen Handwerker derzeit sogar nur eine Preisbindung von 7 Tagen (bei aktuellen Angeboten selbst erlebt) und die globalen Rahmenbedingungen sind alles andere als ideal! Darüber hinaus hat man sich im Vorlauf auf das Angebot ja relativ intensiv mit dem Thema befasst und dies vermutlich durch die Art des „Online-Auftrags“ sogar noch mehr, als wenn einen jemand zu Hause besucht hätte, „auf den man sich verlassen kann“. Von daher finde ich die 10 Tage „passend“.

Der Projektbericht war dahingehend leider fehlerhaft, als das dieser für eine Anlage mit 25,83 kWp beschrieben war. Unsere Anlage und das besprochene Angebot soll jedoch unterhalb der 10 kWp-Grenze liegen.

Mein Wunsch den Projektbericht vor Unterzeichnung des Auftrages auf die im Angebot stehenden Werte/Daten anzupassen, wurde seitens WEGATECH mangels Kapazitäten leider abgelehnt:

WEGATECH Korrektur Projektberich

Im WEGATECH-Portal wurden zusätzlich das aktuelle Angebot für mich dargestellt:

Bestandteile der geplanten Anlage:

WEGATECH Angebotsübersicht
In der Angebotsübersicht sieht man die Bestandteile des eigenen Angebotes und kann sich zu jedem Bestandteil Details anzeigen lassen.

Details zu den Bestandteilen der geplanten Anlage:

Mein persönlicher WEGATECH Erfahrungsbericht für eine 9,84 kWp-Anlage
Die Komponenten und deren Details werden entsprechend angegeben.

Für den 08.04.22 (also noch innerhalb der 10 Tage Preisbindung) wurde ein weitere Telefongespräch von WEGATECH vereinbart, um mögliche Fragen zu dem Angebot persönlich besprechen zu können.

Die technischen Aspekte schienen mir zu diesem Zeitpunkt stimmig, so dass das Telefongespräch am 08.04. keine Änderungen an der geplanten Anlage mit sich brachte.

Meine Nachfrage, wie schnell eine solche Anlage in Betrieb genommen werden kann, wurde mit 5 bis 6 Monaten beantwortet. Es würde sich aber bereits abzeichnen, dass kommende Projekte vermutlich 6-9 Monate Vorlauf benötigen würden.

In diesem Gespräch fragte ich aber, man kann es ja mal versuchen :), nach einem Rabatt – schließlich bin ich ein unkomplizierter und freundlicher Kunde 😉 Als Konsequenz habe ich ein neues Angebot erhalten, bei welchen die Daten und Kosten der Anlage selbst unverändert blieben, jedoch am Ende noch ein Rabatt gewährt wurde (zusätzlich zu 2% Skonto bei Zahlung innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum).

Zugegeben, der zusätzliche Rabatt entspricht gerade einmal 0,65% des Angebotwertes – aber besser als gar nichts 😉

WEGATECH Zahlungsmodalitäten

Entschließt man sich für eine PV-Anlage mit Stromspeicher (wie in unserem Fall, worum es hier ja in diesem WEGATECH Erfahrungsbericht geht), stellt sich natürlich die Frage, wie es um die Zahlungsmodalitäten steht.

Wie zu erwarten, liegt man mit einer PV-Anlage mit 24 High-End Modulen und Stromspeicher (5,7 kWh-Kapazität) inklusive Montage bei einem guten 5stelligen Betrag. Zeitgleich muss man aber mit mindestens 6 Monaten Vorlauf bis zur eigentlichen Umsetzung rechnen.

Wann wird denn dann der Gesamtbetrag für die PV-Anlage etc. fällig?

Im Rahmen des Angebotes kriegt man mitgeteilt, dass unmittelbar nach der Auftragsannahme 40 Prozent des Gesamtrechnungsbetrages fällig sind. 50 Prozent sind nach der Anlieferung der Materialen zu bezahlen und die verbleibenden 10 Prozent sind nach der Installation fällig.

Bei allen Teilzahlungen kann man bei Zahlung binnen 7 Tagen ab Rechnungsstellung 2 Prozent Skonto in Abzug bringen (was man tun sollte, denn bei der Bank gibt es definitiv nicht mehr Rendite für das Geld!).

Auftrag erteilt

Am 10.04.22 haben wir dann das Angebot unterzeichnet und per E-Mail an WEGATECH gesendet. In diesem Augenblick (man gibt eine individuelle Anlage für einen guten 5stelligen Betrag rein online in Auftrag) kam mir das erste Mal der Gedanke einen WEGATECH Erfahrungsbericht zu schreiben und andere daran teilhaben zu lassen.

Zwischen meiner Kontaktaufnahmen und der Unterzeichnung eines Angebotes lagen also in etwa 30 Tage!

Am 11.04.22 erhielt ich dann von Mitarbeiter 1 eine Empfangsbestätigung, sowie die Info, dass der Projektbericht nun entsprechend angepasst wird und ich diesen erneut erhalte, sowie den Hinweis, dass nun noch einige Details zur Anlage zu klären wären.

Am 21.04.22 habe ich dann den angepassten Projektbericht erhalten. Aufgrund von Missverständnissen im Telefongespräch war hierbei jedoch die Positionierung der PV-Module auf dem Dach falsch, so dass der Projektbericht erneut angepasst werden musste (auch Missverständnisse im Rahmen der Grobplanung gehören natürlich in einen WEGATECH Erfahrungsbericht ;)).

Feinplanung der PV-Anlage

Am 22.04.22 habe ich dann weitere Fragen zu Rahmenbedingungen des Hauses für die Feinplanung erhalten:

  • Fragen zum Dachaufbau
  • Fragen zum Aufstellort der Gewerke
  • Fragen zur Kabelführung
  • Fragen zum Zählerschrank

Erneut zeigt sich, dass man bei einer PV-Anlage von WEGATECH aktiv mitarbeiten muss. Bei anderen Anbietern wären solche Detailfragen vermutlich von einem Mitarbeiter des Anbieters selbst vor Ort geklärt worden. Hier hingegen muss man selbst entsprechend aktiv werden und die Informationen liefern.

Ich persönlich finde das Vorgehen von WEGATECH sehr gut, da ich so sehr aktiv in die Planung eingebunden bin und auch Wünsche und Rückfragen einfach einbringen kann.

Urlaubsbedingt (wir waren nicht zu Hause), war es mir nicht möglich die gewünschten Details vor dem 10.05.22 in Erfahrung zu bringen.

Für alle Fragen konnte ich entweder aktuelle Fotos oder Baupläne des Hauses samt Einzeichnungen/Notizen zu den konkreten Punkten bereitstellen.

Feinplanung der PV-Anlage Teil 2

Am 19.05.22 begann dann Teil 2 der Feinplanung. Die Frage warum es einen Teil 2 der Feinplanung gibt ist absolut berechtigt. Ich unterteile die einzelnen Schritte aber aus folgendem Grund: Bislang hatte ich ausschließlich mit Mitarbeiter 1 zu tun und Kontakt.

Mit Teil 2 lernte ich dann Mitarbeiter 2 kennen und seit diesem Tag habe ich auch nur noch mit Mitarbeiter 2 zu tun gehabt und gesprochen.

Von Mitarbeiter 2 habe ich dann für ein weiteres Telefongespräch Christi Himmelfahrt genannt bekommen. Als Vater zweier Kinder passte mir dies nicht wirklich, so dass wir uns für den 27.05.22 verabredeten 😉

Im Teil 2 der Feinplanung ging es im Wesentlichen um

  • die Prüfung wer konkret beim Netzbetreiber als Vertragspartner gemeldet ist, so dass die Anmeldung der PV-Anlage sowie der Zählertausch möglichst reibungslos erfolgen können.
  • die Frage wo der Eintrittspunkt der Stromleitung von den PV-Modulen ins Haus erfolgen kann.
  • die Bitte Fotos von diesem möglichen Eintrittspunkt (innen und außen) zu machen sowie
  • die Prüfung ob/das am Aufstellort des Stromspeichers keine Wasserleitungen verlaufen.

Am 30.05.22 reichte ich die gewünschten Informationen/Fotos vollständig nach.

Netzanmeldung durch WEGATECH

Am 21.06.22 erhielt ich von Mitarbeiter 3 bei WEGATECH eine E-Mail mit dem Hinweis zu bevorstehenden Netzanmeldung der geplanten PV-Anlage beim zuständigen Netzbetreiber.

Einen Tag später bereits (also am 22.06.22) erhielt ich wiederum vom Netzbetreiber die Eingangsbestätigung der Anmeldung unserer PV-Anlage sowie auszufüllende Dokumente. Wie von Mitarbeiter 3 gewünscht, schickt ich diese Informationen/Unterlagen noch am selben Tag an eine Sammel-E-Mail-Adresse von WEGATECH (sowie sicherheitshalber auch an Mitarbeiter 2 – man weiß ja nie ;)).

Nachtrag Angebot WEGATECH

Am 30.06.22 teilte mit Mitarbeiter 2 im Telefongespräch mit, dass in unserem Angebot bislang ein für 10 kWh tauglicher Wechselrichter geplant gewesen sein, aufgrund der Modul-Ausrichtung jedoch ein kleinerer Wechselrichter sinnvoller und effizienter sein. Leider wäre der kleinere Wechselrichter allerdings ca. 80 Euro teurer als der bisher geplante.

Dem Nachtrag stimmte ich in diesem Telefongespräch noch zu und erhielt hierzu dann am 04.07.22 auch per E-Mail das Nachtrags-Dokument. Ich hatte in anderen Bewertungen bereits von Nachträgen gelesen. Jedoch sollte man hierbei immer bedenken, dass sie die Anlagenplaner komplett auf die Angaben/Informationen des Auftraggebers verlassen müssen. Entsprechend können Abweichungen im Planungsprozess auftreten – die Ursache sollte man entsprechend nicht alleine bei WEGATECH suchen. Auch deswegen schreibe ich diesen relativ detaillierten WEGATECH Erfahrungsbericht!

Am gleichen Tag erhielt ich ebenso dann die Bestätigung meines Auftrags (inkl. des Nachtrags) durch WEGATECH, sowie keine Stunde später auch die erste Rechnung über 40 Prozent des Gesamtbetrags für die PV-Anlage. Natürlich habe ich diese Rechnung gleich am ersten Tag beglichen (es soll ja schnell vorangehen ;)).

Zwischen der Auftragsbestätigung und Rechnungsstellung erhielt ich am 04.07.22 ebenfalls noch eine 32 Seiten lange Infomappe, welche alle Installationsrelevanten Informationen enthält und den Fachpartnern für die Installation zur Verfügung gestellt wird.

Terminplanung PV-Installation durch WEGATECH

Am 27.07.22 (also noch während ich an diesem WEGATECH Erfahrungsbericht schreibe), erhielt ich dann von Mitarbeiter 2 4 Termine genannt:

  1. Anlieferung der Dachkomponenten: 05.10.22
  2. Anlieferung der Elektrokomponenten: 12.10.22
  3. Dachmontage: 26.10.22
  4. Elektroinstallation: 02.11.22

Somit haben wir nun (endlich) ein geplantes Datum für die Installation unserer PV-Anlage durch/von WEGATECH.

In Stein gemeißelt ist hier aber natürlich überhaupt nichts. Zum einen wird zurecht auf witterungsbedingte Verzögerungen bei der Montage hingewiesen, was in Wintermonaten mehr als nachvollziehbar und sinnvoll ist.

Zum anderen ist natürlich auch WEGATECH nicht von der angespannten Marktlage befreit und weist auf Probleme/Verzögerungen bei der Anlieferung erneut hin:

Aufgrund der enormen Verwerfungen innerhalb der Logistikbranche und bei der Materialverfügbarkeit im Allgemeinen bitte ich die Termine zur Materialanlieferung mit Vorsicht zu betrachten. Wir versuchen die Auswirkungen für Sie so gering wie möglich zu halten.

Mitarbeiter 2 – WEGATECH 🙂

Egal wie, wir freuen uns, noch für 2022 einen Termin genannt bekommen zu haben. Je früher desto besser/lieber denken wir uns. Und um ehrlich zu sein, hat die Planung bis hier hin tatsächlich auch ein wenig Spaß gemacht 🙂 Nicht ohne Grund schreibe ich hier über 20.000 Zeichen zusammen um einen WEGATECH Erfahrungsbericht zu formulieren, der vermutlich gar nicht so viele Leute interessieren wird 😉

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