Produkttipp: RFID Blocking Card – Schutz deiner RFID-Karten für unter 10 Euro!

Erneut möchte ich euch einen absoluten Produkttipp geben: Eine RFID Blocking Card für unter 10 Euro, die deine RFID-Karten vor RFID-Datendiebstahl schützt! Alles, was du für den Schutz deiner RFID-Karten tun musst, ist diese RFID Blocking Card in deinem Portemonnaie in unmittelbarer Nähe zu deinen RFID-Karten aufzubewahren!

Da immer mehr Karten über RFID verfügen, ergibt sich hier für Kriminelle ein neues Angriffsszenario um an deine Daten zu kommen. Schließlich bedarf es dank RFID nicht mehr, die Karten physisch in die Hand bekommen zu müssen. Das Auslesen der RFID-Funkdaten mit entsprechender Hard- und Software genügt. Und wenn der Angreifer es gut macht, bemerkst du es noch nicht einmal!

Was ist der Unterschied zwischen NFC und RFID

NFC basiert auf der RFID-Technologie. Während mittels RFID Daten lediglich gelesen werden können, erlaubt NFC auch das Schreiben von Daten!

Entsprechend gibt es sogenannte NFC-Tags, die für unterschiedlichste Zwecke genutzt werden können!

Auch im Smarthome-Umfeld können NFC-Tags für Automatisierungen beispielsweise zum Einsatz kommen!

RFID Blocking Card zum Schutz deiner Kreditkarten

Neben neueren Personal-Ausweisen oder Reisepässen, haben mittlerweile eigentlich alle Geldkarten einen RFID-Chip verbaut. Das sogenannte kontaktlose Bezahlen (Wikipedia: Kontaktloses Bezahlen) hat insbesondere währende der Corona-Pandemie an Beliebtheit gewonnen.

Nur kurz die Geldkarte an das Lesegerät des Händlers halten und schon ist alles bezahlt (sofern der zu zahlende Betrag unterhalb der Grenze für das kontaktlose Bezahlen liegt und auch sonst alle Sicherheitsvorkehrungen erfüllt sind). Gerade bei kleineren Einkäufen ist diese Funktion entsprechend praktisch und man spart sich das Unterschreiben beziehungsweise die Eingabe der Karten-PIN.

Damit das kontaktlose Bezahlen so einfach funktioniert, müssen die Geldkarten entsprechend „funken“, sobald ein elektromagnetisches Feld in Reichweite ist. Sobald dann ein Lesegerät in Form einer Karten-Terminals in Reichweite kommt, werden von diesem die relevanten Kartendaten automatisch ausgelesen und der Bezahlvorgang nimmt seinen Lauf.

Ein etwas älteres Video mit einem entsprechenden Bericht zu dem „Problem“ zeigt wie einfach der Missbrauch der RFID-Funktion tatsächlich ist:

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Wie in dem Video zu sehen ist, lassen sich mit einem mobilen EC-Terminal relativ einfach Karten-Zahlungen generieren, sofern die Beträge entsprechend klein sind.

Dies bedeutet also, dass es möglich ist die RFID/NFC-Funktion von Geldkarten auszunutzen um illegal Geld zu ergaunern.

Da man die RFID-Funktion der Karten nicht einfach per Schalter ausschalten kann, sollte man, als vorsichtiger Mensch :), Maßnahmen ergreifen, damit einem die Kartendaten nicht gestohlen werden können.

Nein, der Datendiebstahl über RFID/NFC ist kein Massenproblem, aber es ist grundsätzlich möglich. Da ich grundsätzlich nach dem Motto „Better safe than sorry“ agiere, habe ich nach einer praktikablen Möglichkeit gesucht, meine RFID/NFC-Karten zu schützen.

Wichtig war mir, dass es eine möglichst wenig störende Schutzmaßnahme ist. Auf Amazon werden zahlreiche Beutel oder Taschen angeboten, die Funksignale stören. Da ich mein Portemonnaie aber nicht wirklich gegen einen solchen Beutel tauschen möchte, habe ich mich für eine RFID Blocking Card entschieden:

RFID Blocking Card
RFID Blocking Card in der Größe einer üblichen Geldkarte

Diese RFID Blocking Card funktioniert wie folgt:

  • Die RFID Blocking Card absorbiert elektromagnetische Funkwellen, so dass die zu schützenden Karten „keinen Strom“ erhalten und somit keine Daten senden können.
  • Die RFID Blocking Card fungiert dann als Störsender!
  • Die Karte benötigt keine Batterie oder ähnliches!

Da die Karte die Größe einer normalen Geldkarte hat, passt sie in die üblichen Kartenfächer eines Portemonnaies. Wichtig ist nur, dass der Abstand zwischen Störkarte und den zu schützenden Karten nicht zu groß sein darf.

Produkttipp: RFID Blocking Card - Schutz deiner RFID-Karten für unter 10 Euro!
RFID Blocking Card zum Schutz meines Persos, meiner Kreditkarte sowie meiner EC-Karte

Da ich ohnehin ein sehr minimalistisches Portemonnaie habe (ein Fach für ca. 7 Karten), sowie ein Fach für Geldscheine, ist die RFID Blocking Card für mich zum Schutz meiner RFID/NFC-Karten perfekt geeignet!

Da alle Karten „aufeinander“ liegen, sind alle meine entsprechenden Karten geschützt – das Auslesen der Daten mittels Handy-App ist nicht mehr möglich!

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RFID Blocking Card zum Schutz von RFID/NFC-Karten
  • Qualität
  • Funktionen
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
5

RFID Blocking Card zum Schutz von RFID/NFC-Karten

Schutz der eigenen RFID/NFC-Karten für unter 10 Euro, platzsparend in deinem Portemonnaie!

Pros

  • Platzsparender Schutz von RFID/NFC-Karten
  • Keine Batterie oder andere Energiequelle notwendig
  • DEKRA geprüfte Sicherheit!

Cons

Produktempfehlungen

8 Gedanken zu „Produkttipp: RFID Blocking Card – Schutz deiner RFID-Karten für unter 10 Euro!“

    • Ja, die Liste kenne ich. Leider aber nur bedingt hilfreich, da es nicht selten vorkommt, dass das vom ADAC getestete Model andere Hardware verbaut hat, als dies heute der Standard ist. Es kann also sein, dass man UWB hat, obwohl der ADAC dies in der Liste mit passendem Modeljahr anders angibt.

      Egal wie, ich schließe meine Schlüssel zu Hause nun „weg“, wenn das Auto geparkt ist.

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  1. Die Karten funktionieren nur bedingt bis gar nicht. Das Prinzip ist das mehr als eine Karte das auslesen stört da mehrere Chips Antworten. Den Effekt erreicht man auch mit normalen EC Karten/Kreditkarten oder Dummys (mit RFID Chip).
    Problem ist das selbst normale EC Geräte sich dann einfach zufällig eine aussuchen und dennoch eine Buchung ausführen (je nach Software). Hack können das ebenso oder im Zweifel einfach alles Probieren was an Informationen kommt.(ganz Automatisch, bis 25-30€ sind viele ja frei)
    Wirklich schützen tut nur ein Case für Karten oder ein Portmonee mit Alufolie etc.

    Antworten
    • Ich muss dir für die von mir genannte Karte dahingehend widersprechen, dass es mir mit einem Flipper Zero nicht möglich ist, irgendwelche Kartendaten meiner EC- oder Kreditkarten auszulesen, wenn die Blocking Card „auf“ den Karten liegt. Bei meinem Portemonnaie (siehe Foto oben), ist dies immer der Fall.

      Natürlich wäre es am sichersten, die NFC/RFID-Funktion komplett zu deaktivieren!

      Von Alufolie kann ich jedoch nur abraten, da auch diese nur bei einer perfekten Abdeckung wirklich schützen kann. Sobald dies nicht gegeben ist, oder die Alufolie ein Loch hat, ist gar kein Schutz hierdurch gegeben. Und im Portemonnaie mit entsprechender „Kartenbewegung“ ist es vermutlich kaum möglich Alufolie dauerhaft ganz und somit schützend zu haben.

      Antworten
      • Hey Olli, danke für die Antwort. Also nach einiger Recherche zu dem Thema gibt es wohl Neuigkeiten die mich dazu zwingen mich Teilweise zu korrigieren.

        1. Mehrere Karten aufeinander schützen nicht. (Gab es mal als Antwort der Bank ist aber Blödsinn, wurde schon mehrfach gezeigt. Der Mythos hält sich wohl worauf auch ich reingefallen bin)
        2. Blocker Karte KANN funktionieren, es gibt im Netz von CC2 oder Zerobrain und einigen andern Blogs wohl die verschiedensten Ergebnisse, ja nach Blocker Karte. Es gibt welche das Funktionieren und welche die tun es nicht. Daher will ich die Funktion der Karte nicht absprechen! (letztendlich kann man wohl nur hoffen oder selbst den Test mit diversen Lesegeräten antreten)

        Antworten
        • Hi Kara! 🙂

          Für mein neues Auto (ungewollt mit Kessy) habe ich mir gerade auch einen ähnlichen Schutz angeschafft, also letztlich eine Art Faraday Bag. Das geht dann in die Richtung deines ersten Kommentars mit dem Hinweis auf ein Case für die Karten.

          Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei den „Störkarten“ nicht wenige schwarze Schafe geben wird. Denn letztlich lässt sich die Funktionsweise für den Otto-Normal-Nutzer kaum valide überprüfen. Dein Hinweis auf den CC2 hat mich an „damals“ erinnert, als ich deren Podcast noch gehört habe… 🙂

          VG und Danke auch für die ergänzenden Infos von dir!
          Olli

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          • Darf ich mal nach Hersteller und Modell fragen? Hatte damals bei der Bestellung von meine Golf 8 auch bedenken bis ich dann rausgefunden habe das er sogenantes UWB nutzt was den Angriffsvektor mit der Signalverlängerung blockiert. Vielleicht hilft die Info, auch wenn das kein Grund sein sollte weniger vorsichtig zu sein ^^

          • Zu UWB habe ich für mein konkretes Auto bislang leider noch nichts verbindliches gefunden, weshalb ich mir dachte Schutz haben ist besser als brauchen 😉

            Aktuell habe ich eine Box von Exeep hier liegen (https://amzn.to/41pRCwN). Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob es die dauerhaft wird. Letztlich ist das dann doch ziemlich klobig.

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