Spionierende Fernseher, fremde Garagentore und das wahre IFA-Highlight

Willkommen zur neuesten Ausgabe des Smart-Home-Wahnsinns, in der dein LG-Fernseher heimlich deine Selbstgespräche belauscht, während dein Elektroauto dank Tibber fleißig an der Strombörse mitzockt, um dir die Stromrechnung zu vergolden! Außerdem erfährst du, wie dich ein wildes API-Update beinahe zum Herrscher über fremde amerikanische Garagentore gemacht hätte und wie du mit dem 3D-gedruckten WindNerd-Messer sowie dem winzigen Scoopy-Controller deine Do-It-Yourself-Träume völlig ohne Cloud-Zwang auslebst. Zum krönenden Abschluss gibt es noch einen kleinen IFA-Rückblick: Anstatt den nächsten KI-gesteuerten Mähroboter oder Toaster anzuhimmeln, habe ich am Stand der Open Home Foundation lieber die echte Community-Liebe und das gute alte lokale Smart Home gefeiert – auf dass der Wahnsinn beim nächsten Kölner Meetup weitergehen kann!

Spionage durch LG-Smart-TVs

Du wirst von LG-Smart-TVs überwacht, da Untersuchungen von Gamers Nexus zeigen, dass die Geräte dein lokales Netzwerk nach Smartphones und anderen Geräten scannen, Gespräche selbst bei ausgeschaltetem Bildschirm aufzeichnen und die Daten nach einer Internetverbindung an Werbenetzwerke übertragen. Für mich klingt das ziemlich ekelhaft:

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Gem. Beobachtungen von Gamers Nexus nehmen LG-TVs wohl ungewollt Audio auf (englisches Video)

Verdiene Geld mit deinem E-Auto: Tibbers neue Grid Rewards

Mit dem neuen Feature „Grid Rewards“ von Tibber kannst du dein E-Auto in einen Teil eines virtuellen Kraftwerks verwandeln und durch intelligentes Laden direkt am kurzfristigen Intraday-Strommarkt mitverdienen. Sobald du dein Fahrzeug nach der Fahrt angesteckt lässt, passt die Software den Ladevorgang vollautomatisch im Minutentakt an aktuelle Netzschwankungen an, um überschüssigen Ökostrom effektiv zu nutzen und das Stromnetz zu stabilisieren. Die durch deine bereitgestellte Flexibilität an der Strombörse erzielten Erlöse werden dir als direkte Gutschrift auf deiner Stromrechnung weitergegeben, wodurch du in Kombination mit klassischem Smart Charging und reduzierten Netzentgelten bis zu 630 Euro im Jahr einsparen kannst. Voraussetzung für die Teilnahme und diese automatisierten Gutschriften sind lediglich ein Smart Meter, ein volldynamischer Stromtarif sowie die bestehende Smart-Charging-Funktion des Anbieters (electrive.net berichtete).

Garagentor-Roulette mit Aladdin Connect

Falls du in den USA lebst und dich gewundert hast, warum deine Home Assistant-Integration von Aladdin Connect plötzlich im Minutentakt fremde Garagentore in deine digitale Sammlung spült, wurdest du unfreiwillig Opfer einer etwas übereifrigen „API-Optimierung“. Ein missglücktes Update des Herstellers verteilte nämlich fröhlich zwischengespeicherte Gerätedaten anderer Nutzer, sodass du auf einmal Adressdetails und Status-Updates wildfremder Garagen auf deinem Schirm hattest. Bevor du jedoch in Versuchung geraten konntest, aus der Ferne spaßeshalber fremde Tore auf- und zufahren zu lassen, schob eine serverseitige Sicherheitsprüfung dem Spuk glücklicherweise einen Riegel vor. Der Support hat diesen peinlichen Fehler mittlerweile ausgebügelt, sodass deine stetig wachsende Garagentor-Sammlung nun wieder auf dein eigenes Grundstück beschränkt ist.

Smarte Windmessung zum Selberbauen

Mit WindNerd kannst du dir deine eigene smarte Windmessstation ganz einfach mithilfe eines 3D-Druckers und weniger Handgriffe selbst zusammenbauen. Die robusten Konstruktionen setzen auf eine langlebige, rein magnetische Sensorik ohne Verschleißteile und lassen sich über offene Schnittstellen nahtlos in Systeme wie Home Assistant oder Wetterdienste wie Windy integrieren. Du behältst jederzeit die volle Kontrolle über deine Daten, da die Stationen komplett ohne Cloud-Zwang lokal in deinem Netzwerk oder optional über die globale WindNerd-Plattform betrieben werden können. Egal, ob du eine solarbetriebene LTE-Variante für abgelegene Orte oder ein simples WLAN-Modell für dein Smart Home (mit ESPHome) wählst – dank des durchdachten Designs bleibst du völlig unabhängig und kannst bei Bedarf jedes Einzelteil kostengünstig selbst nachdrucken.

Dein kompakter Raum-Controller für Home Assistant

Mit Scoopy (bislang leider zum Kaufen nur in UK und den USA erhältlich, aber DIY möglich!) erhältst du einen winzigen, über USB-C betriebenen Raum-Controller für dein Smart Home, der nahtlos in Home Assistant integriert werden kann. Das auf ESPHome basierende Gerät bietet dir zwei physische Tasten zur flexiblen Steuerung von Lichtern oder Automationen sowie drei anpassbare Status-LEDs, die dir auf einen Blick nützliche Systemzustände anzeigen. In der Standardversion ist zudem ein mmWave-Sensor zur präzisen Präsenzerkennung verbaut, mit dem deine Automationen automatisch auf kleinste Bewegungen reagieren können. Da das System komplett lokal arbeitet, benötigst du keine Cloud-Anbindung und hast zudem die freie Wahl, ob du das quelloffene Projekt anhand der Baupläne selbst nachbauen oder als fertiges Gerät in verschiedenen Farben erwerben möchtest.

IFA überlebt: Keine KI-Toaster, dafür geballte Smart-Home-Liebe

Eigenwerbung: Während sich der Rest der Messe mit immer mehr Kameras, noch wilderer Cloud-KI und dem neuesten Mähroboter-Hype selbst überbot, konntest du am IFA-Stand der Open Home Foundation vor allem eines bestaunen: absolut nichts, was zum Verkauf stand. Statt Hochglanzprospekte für den nächsten smarten Schnickschnack abzugreifen, konntest du dich am Stand mit echten Menschen über Datenschutz, Nachhaltigkeit und das Einbinden deiner uralten Gasheizung ins Smart Home austauschen. Als einer von acht freiwilligen Helfern durfte ich dort genau diesen grandiosen Community-Spirit aufsaugen, der selbst Hardcore-Fans zu irren ICE-Tagesreisen motivierte und das sonntägliche Meetup maßlos überfüllte. Es wurde schnell klar, dass nicht das nächste Gadget, sondern der Zusammenhalt und die gemeinsame Tüftelei Home Assistant zum vermutlich besten Smart-Home-System der Welt machen. Wenn du diese nerdige Begeisterung ganz ohne anstrengenden Messe-Trubel erleben möchtest, sehen wir uns am 17. September beim Kölner Meetup oder am 7. November beim globalen Community Day (organisiert vom Andrej)!

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Ich war auf der IFA und zeige dir in diesem Video keine neuen Saugroboter oder Türschlösser 😉

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🤖 Transparenz-Hinweis: KI hat mir hier geholfen, längere Originaltexte auf das Wesentliche einzudampfen, und auch das Titelbild ist KI-generiert (offensichtlich). Die Auswahl der Inhalte, die Einordnung und meine Meinung dazu kommen aber zu 100 % von mir – die KI schreibt nicht mit, sie fasst nur zusammen.