Ich betreibe diesen Blog und meinen YouTube-Kanal als „Hobby“, es handelt sich hierbei also nicht um meinen Job. Alles passiert in meiner (spärlichen) Freizeit weil ich daran glaube, dass geteiltes Wissen das beste Wissen ist. Da ich seit 2018 Home Assistant sehr aktiv nutze, behaupte ich, dass ich hierzu mittlerweile nicht wenig Wissen habe. Also schreibe ich hin und wieder Blog-Beiträge und drehe manchmal auch Videos.
Das alles kostet Geld: Hosting einer Webseite sowie Hard- und Software für das Erstellen von halbwegs brauchbaren Videos. Ja, du findest bei meinen Beiträgen und Videos nicht selten Affiliate-Links zu Amazon oder anderen Händlern. Auch hier will ich ganz offen sein: In der Regel erhalte ich im unteren einstelligen Prozentbereich eine Provision. Wenn du also über meinen Produktlink zu Amazon einen ZigBee-Türsensor für 15 Euro kaufst, erhalte ich hierfür in der Regel etwas weniger als 0,90 € an Provision. Das ist schon ganz nett, da für dich als Käufer ja kein Nachteil entsteht (der Sensor ist also über meinen Link nicht teurer) – aber um mit solchen Einnahmen das alles zu bezahlen, muss man sehr viele solcher Sensoren verkaufen. 😉
Und im Gegensatz zu den vermutlich meisten anderen „Creatorn“ mit eigener Webseite, verzichte ich auf nervige Werbebanner und unnötiges Tracking, wo es nur geht. Dir ist vermutlich schon aufgefallen, dass meine Seite nicht mit Werbebannern zugepflastert ist, wie dies bei anderen der Fall ist, oder? Und vermutlich hast du auch bemerkt, dass mein sogenannter Cookie-Banner nicht auf Google, Facebook und Co. hinweist, weil ich all diese Datenkraken-Dienste nicht auf meiner Seite nutze. Hier steht für mich Datenschutz über dem Profit – eindeutig!
Andere YouTuber handhaben das anders, was ich gar nicht verurteilen will. Aber ich finde es zumindest „erwähnenswert“:

Bis zu einer gewissen (mir nicht näher bekannten) Größe also Reichweite, interessieren sich die Hersteller von solchen smarten Geräten eigentlich gar nicht für einen. Also kauft man klassisch sehr sehr vieles selbst (also ich zumindest) – in der Regel ja auch schon, weil man das Produkt selbst nutzen möchte. Bei mir ist es also meistens so, dass ich selbst Interesse an einem Produkt habe und es mir kaufe. Also immer vorausgesetzt, dass ich das Gerät auch brauche. Und dann kann es sein, dass ich es für interessant für euch halte, hierüber zu berichten. Das ist dann bei mir ein „Aus eigener Tasche-Test“.
Dann gibt es da aber natürlich auch noch die Möglichkeit, dass ein Hersteller auf mich zukommt und mir ein Produkt anbietet. Hier unterscheide ich zwischen „Vom Paketboten direkt in den Test“ und „Mit Kaffee-Bonus“ (denn Kaffee trinke ich gerne und viel ;)). Was es mit diesen Bezeichnungen genau auf sich hat, erkläre ich in folgendem Absatz kurz:
Meine Transparenz-Varianten
„Aus eigener Tasche-Test“
Meistens kaufe ich die Geräte komplett selbst. Hier zahle ich also wie jeder andere Kunde den regulären Preis. Meine Bewertung ist dabei genauso subjektiv und ehrlich, wie ihr es von mir kennt.

„Vom Paketboten direkt in den Test“
In manchen Fällen stellen mir Hersteller ein Testgerät kostenlos zur Verfügung. Das Gerät bekomme ich also zugeschickt, behalte es in der Regel auch, aber meine Meinung bleibt davon unbeeindruckt – ich schreibe und filme, wie ich persönlich das Gerät finde.

„Mit Kaffee-Bonus“
Hin und wieder übernehmen Hersteller nicht nur die Bereitstellung des Testgeräts, sondern zahlen zusätzlich eine Aufwandsentschädigung für die Produktion des Videos oder Artikels. Auch hier gilt: Meine Einschätzung ist nicht käuflich, sondern spiegelt ausschließlich meine ehrliche, subjektive Meinung wider.

Aufwandsentschädigung? Ja, denn ein 15 Minuten langes Video bedeutet ein vielfaches an Aufwand. Die Idee muss mit einer Art rotem Faden untermauert werden. Texte und das logische Vorgehen werden formuliert und strukturiert. Dann folgt der eigentliche „Videodreh“ mit unzähligen Wiederholungen, da nicht alles direkt beim ersten Versuch für ein Video brauchbar ist. Und dann muss das Videomaterial noch geschnitten und „veredelt“ werden. Also Markierungen im Videobild platzieren, Texte ergänzen, Videobeschreibung samt relevanter Verlinkungen erstellen, ein Vorschaubild für YouTube basteln und so weiter. Das kostet viel Zeit und manche Firmen zahlen hierfür eine Aufwandsentschädigung.
Hinweis Dauerwerbesendung
„Aber bei deinen Videos steht doch oft -Dauerwerbesendung- im Bild, ist das dann immer alles von Herstellern bezahlt?“ Einfach Antwort: Nein, definitiv nicht. Aber ich habe einige Zeit gedacht, dass das reine Erwähnen von Marken und Produkten, um Beispiele oder Erklärungen besser nachvollziehbar zu machen, als „Werbung“ ausgelegt werden kann. Gerade für Einsteiger in das Thema Smart Home ist das Nennen von konkreten Beispielprodukten sicherlich hilfreich, da hierdurch sofort bekannt ist, was ich meine.

Letztlich erfolgt hierdurch aber eine sogenannte „Überkennzeichnung“, da ja eigentlich keine Werbung vorliegt, ich aber den Eindruck erwecke und somit für dich als Zuschauer nicht mehr ganz so eindeutig sein kann, wann/ob denn doch mal eine tatsächliche Werbung vorliegt. Und das will ich natürlich nicht, denn letztlich ist das ja genau das Gegenteil von dem, was meine Inhalte ausmacht: Ehrlichkeit!
Wenn ich ein Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme, dann sage ich das. Wenn ein Video gesponsert wird, dann ist dieses Sponsoring IMMER eindeutig gekennzeichnet und bei YouTube auch entsprechend markiert. Und da so etwas aber gar nicht so oft vorkommt, kommt der Hinweis „Dauerwerbesendung“ nun auch nicht mehr zum Einsatz. Denn sofern es nicht explizit gekennzeichnet ist, mache ich meine Inhalte aus eigener Überzeugung und vor allem eigenen Interesse. (Wer mehr zum Thema „Überkennzeichnung“ wissen möchte, dem empfehle ich das (unterhaltsame) Video vom Held der Steine hierzu.)
Und unabhängig davon werden natürlich alle sogenannten Affiliate-Links ohnehin als solche gekennzeichnet, also beispielsweise durch so ein * mit entsprechender Erklärung oder dem eindeutigen Wort/Label „Werbung“. Und YouTube verlangt von uns Creators beim Video-Upload explizit anzugeben, ob in dem Video (teilweise) bezahlte Werbung enthalten ist. Wobei „bezahlte Werbung“ von mir hier sehr grob ausgelegt wird: Wenn ich ein Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme, ist es ja indirekt bezahlt (also ich hätte das Produkt alternativ selbst kaufen können und dem Hersteller dann eine Rechnung über den Kaufbetrag gestellt).
Sobald ein Video solche bezahlte Werbung enthält, wird dir dies von YouTube zu Beginn des Videos oben links angezeigt:

Auch hier deklariere ich mehr als „bezahlte Werbung“, als man das vermutlich müsste. Aber ich möchte mich auf Inhalte konzentrieren und möglichst gar keine Zeit mit „Eiertanz“ verbringen!
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