Falls dein Bastel-Drang gerade eine kleine Pause eingelegt hat, wecken wir ihn heute mit einer bunten Tüte an neuen Projekten direkt wieder auf: Wir ziehen deinem nackten ESP32 ein schickes Gehäuse samt OLED-Display an, holen deine Frigate-Kamera-Streams endlich verzögerungsfrei aufs Dashboard und schicken klobige Lovelace-Oberflächen mit einer ultraschnellen, minimalistischen HTML-Lösung in Rente. Damit aber nicht genug, denn wir beleben auch deine eingestaubten Android-Tablets mit der finalen „Kiosk Satellite“-App als sprachgesteuerte Kommandozentrale wieder, drehen lästiger Internetwerbung dank des neuen Fritzbox-Adblockers kurzerhand den Saft ab und zücken schon mal den rot markierten Kalender für den Community Day 2026. Schnapp dir deinen Kaffee und mach dich bereit – dein Heimnetzwerk wartet schon auf das nächste Upgrade!
Kompakter ESP32 Bluetooth-Proxy mit OLED-Display für Home Assistant
Mit diesem kompakten ESPHome-Projekt verwandelst du deinen einfachen ESP32 in einen funktionalen Bluetooth-Proxy mit integriertem OLED-Display für Home Assistant. Anstatt die Hardware in einer simplen Kiste zu verstecken, kombinierst du hier einen ESP32 D1 Mini und ein 1,29-Zoll-OLED-Display in einem speziell dafür entworfenen, 3D-gedruckten Gehäuse mit abnehmbarer Frontblende. Das Gerät fungiert nicht nur als aktiver Proxy für dein Smart Home, sondern zeigt dir auf dem kleinen Bildschirm auch praktische Echtzeitdaten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, WLAN-Signalstärke, IP-Adresse und den Verbindungsstatus an. Die gewünschten Anzeigeinhalte sowie eine 180-Grad-Drehung des Bildschirms steuerst du bequem direkt über Home Assistant, wobei deine Einstellungen auch nach einem Systemneustart sicher gespeichert bleiben. Wenn du das Gerät für dein eigenes Netzwerk nachbauen möchtest, stehen dir alle nötigen ESPHome-Konfigurationen, Schaltpläne und 3D-Druckdateien frei verfügbar online bereit.
Frigate Events Card v2.3: Verzögerungsfreies Kamera-Streaming für dein Dashboard
Mit der neuen Version 2.3 der Frigate Events Card erhältst du eine schlanke Lovelace-Karte für Home Assistant, die deine aktuellen Kamera-Ereignisse in einer übersichtlichen, horizontalen Galerie darstellt. Das Highlight dieses Updates ist das integrierte, verzögerungsfreie WebRTC-Live-Streaming direkt über der Galerie, sodass du Live-Bilder und vergangene Aufzeichnungen bequem an einem Ort bündeln kannst. Um dein Netzwerk und den Prozessor zu schonen, verbindet sich der Stream dank eines intelligenten Ressourcenmanagements nur dann, wenn die Karte tatsächlich auf dem Bildschirm sichtbar ist. Sobald du mit der Maus über ein Vorschaubild fährst, startet das Video zur Vorschau automatisch und verfolgt das erkannte Objekt im Bildausschnitt. Die Erweiterung ist zudem vollständig für die neue Sections-Ansicht von Home Assistant optimiert und lässt sich ganz einfach als benutzerdefiniertes Repository über HACS in dein System integrieren.

Ich bin kurz davor bei mir Frigate (mit einem alten Google Coral USB) aufzusetzen, weshalb ich die Karte nicht uninteressant finde 😉
Minimalistisches Tablet-Dashboard für Home Assistant ohne Lovelace
Mit diesem Projekt erhältst du ein Tablet-Dashboard für dein Home Assistant, das vollständig als eine einzige, simple Webseite aufgebaut ist und ganz ohne Lovelace, Karten oder Build-Prozesse auskommt. Die Benutzeroberfläche besteht lediglich aus einer HTML-Datei, etwas CSS, einigen JavaScript-Modulen und einer zentralen Konfigurationsdatei, wobei die gesamte Kommunikation pfeilschnell lokal über die WebSocket-API deines Smart Homes abläuft. So gestaltest du deinen Wandbildschirm pixelgenau nach deinen eigenen Vorstellungen, während du smarte Funktionen wie die Steuerung von Lichtern, Musik, Staubsauger-Robotern und Thermostaten sowie aktuelle Wetterdaten oder Raumtemperaturen in einer flüssigen Oberfläche vereinst. Da das System im Hintergrund nach einer bestimmten Inaktivitätszeit in einen dunklen Ruhemodus wechselt, eignet es sich perfekt für die dauerhafte Anzeige an der Wand. Um das Dashboard nutzen zu können, hinterlegst du einfach einen Token eines lokalen Benutzers ohne Admin-Rechte in der Konfigurationsdatei und stellst den Projektordner auf deinem lokalen Server oder über Docker im Netzwerk bereit.

Kiosk Satellite für Home Assistant verlässt die Beta-Phase
Mit dem Projekt „Kiosk Satellite“ erhältst du eine ressourcenschonende Open-Source-App, die dein Android-Tablet im Handumdrehen in ein leistungsstarkes Dashboard für Home Assistant verwandelt. Nach einem Monat in der intensiven Entwicklung hat die Anwendung nun offiziell den Beta-Status verlassen. Die App besticht besonders durch ihre native Wake-Word-Integration, wodurch dein Tablet selbst dann zuverlässig auf Sprachbefehle reagiert, wenn die Anwendung nur im Hintergrund läuft – und das bei deutlich geringerer CPU-Auslastung als in einem regulären Browser. Zusätzlich profitierst du von anpassbaren Bildschirmschonern, einem integrierten Sendspin-Audioplayer für den Music Assistant, flüssigen WebRTC-Kamera-Feeds sowie einer vollumfänglichen Fernverwaltung direkt über deinen Browser. Damit rüstest du selbst ältere Tablets ohne Performance-Probleme zur perfekten, lokal gesteuerten Smart-Home-Zentrale auf.
Save the Date: Der Community Day 2026
Am 7. November 2026 ist es wieder so weit: Der Community Day kehrt zurück und bringt dieses Mal alle Projekte der Open Home Foundation zusammen. Während bei der Premiere im letzten Jahr noch Home Assistant im alleinigen Fokus stand, kannst du dieses Jahr auch Meetups rund um Projekte wie ESPHome oder Music Assistant veranstalten. Um dir als Organisator rechtzeitig Planungssicherheit zu geben, steht der Termin bereits jetzt fest. Passend zur thematischen Erweiterung präsentiert sich das Event in einem neuen Farbkonzept, das den Grundsatz der Nachhaltigkeit der Stiftung widerspiegelt. Ab Anfang September stehen dir dann auf einer eigens eingerichteten Website alle weiteren Details, hilfreiche Ressourcen wie ein Leitfaden für Gastgeber sowie Anmeldeformulare zur Verfügung, damit du optimal bei der Vorbereitung deines lokalen Events unterstützt wirst.

Der gute Andrej plant hierfür wieder eine Zusammenkunft im Großraum Köln, also folgt ihm auf den diversen Kanälen auf jeden Fall um rechtzeitig informiert zu sein!
Werbefreies Heimnetzwerk: Adblocker direkt auf der Fritzbox nutzen
Mit dem Update auf die Beta von FritzOS 8.40 erhält deine Fritzbox einen integrierten DNS-Filter, der das Gerät in einen netzwerkweiten Adblocker verwandelt. Dadurch kannst du lästige Werbung ab sofort zentral über den Router blockieren, ohne auf jedem Endgerät separate Software installieren zu müssen. Dieser Schutz greift vollautomatisch im gesamten Heimnetzwerk und befreit somit nicht nur deinen PC, sondern auch Smartphones, Smart-TVs und alle anderen verbundenen Geräte effektiv von störenden Anzeigen.
Wer keine Lust auf Beta hat, keine Fritzbox nutzt oder es noch etwas umfangreicher haben will, sollte sich AdGuard Home anschauen:
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