Heute wird es in deinem Smart Home rebellisch – und gleichzeitig richtig teuer! Während du deinen verstaubten Echo Dot per EchoMuse in eine datenschutzfreundliche, lokale Quasselstrippe verwandelst und deinem Roborock-Saugroboter durch einen genialen Mathe-Trick endgültig die Cloud-Fesseln abnimmst, klingelt bei den Shelly-Gründern mächtig die Kasse. Schneider Electric blättert nämlich schlappe 1,2 Milliarden Euro hin, um sich das bulgarische Erfolgsunternehmen einzuverleiben. Mach dich also bereit für eine wilde Lektüre voller Bastel-Abenteuer, lokaler System-Befreiungsschläge und dem ganz großen Smart-Home-Geldsegen!
Neues (besseres) Leben für deinen alten Echo Dot
Mit dem Open-Source-Projekt EchoMuse verwandelst du deinen ausgemusterten Amazon Echo Dot der zweiten Generation in einen lokalen, datenschutzfreundlichen Sprachassistenten für Home Assistant. Anstatt auf Alexa und eine Cloud-Anbindung angewiesen zu sein, arbeitet das System komplett in deinem eigenen Netzwerk und nutzt weiterhin die integrierten Mikrofone, Lautsprecher und den LED-Ring des Geräts. Nach einer einmaligen Entsperrung des Echo Dots über USB kannst du ihn nahtlos als regulären ESPHome-Satelliten in dein Smart Home einbinden, eigene Aktivierungswörter nutzen und Automationen steuern, ohne dass deine Sprachdaten jemals dein Haus verlassen.
Milliardenschweres Übernahmeangebot für Shelly Group
Die Shelly Group hat eine Investitionsvereinbarung mit Schneider Electric unterzeichnet, die ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für das Smart-Home-Unternehmen vorsieht. Schneider Electric bietet 70,00 Euro in bar pro Aktie, was die Shelly Group mit rund 1,2 Milliarden Euro bewertet und einen Aufschlag von 27 % auf den unbeeinflussten Referenzkurs darstellt. Beide Gründer von Shelly, die zusammen etwa 57 % der Anteile halten, unterstützen den Deal, der das globale Wachstum und die Reichweite der Marke beschleunigen soll. Dabei ist vertraglich zugesichert, dass der Hauptsitz, das Management, die Unternehmenskultur und die Belegschaft in Bulgarien für mindestens drei Jahre erhalten bleiben. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und einer Mindestannahmequote von 95 % wird der Abschluss der Transaktion für das erste Quartal 2027 erwartet (Quelle: offizielle Pressemitteilung von Shelly, Englisch).
Befreie deinen Roborock-Saugroboter aus der Cloud
Um deinen Roborock-Saugroboter komplett ohne Cloud-Zwang rein lokal zu betreiben, kannst du eine Schwachstelle im Onboarding-Prozess des Geräts ausnutzen. Wenn du dem Sauger bei der Ersteinrichtung eine eigene Server-URL unterschiebst, leitet er seine Anfragen an deinen Server um. Der entscheidende Durchbruch für diese Methode gelang mithilfe von KI-gestütztem Reverse Engineering: Da das Gerät seine Anfragen kryptografisch signiert, lässt sich durch einen mathematischen Kniff aus mehreren Signaturen der öffentliche RSA-Schlüssel der Roborock-Server berechnen. Sobald du diesen Schlüssel besitzt, kannst du mit einem eigenen Zertifikat und einem lokalen MQTT-Server die offizielle Cloud perfekt simulieren und erhältst so die volle, risikofreie Kontrolle über deinen Saugroboter, ohne ihn physisch rooten oder modifizieren zu müssen. Und wie das alles geht, findest du hier beschrieben: Roborock Local Server.
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