smattex Plug & Play Set White – Home Assistant ohne Einrichtungsaufwand?

Wer mit Home Assistant starten möchte, kennt das Problem: Man muss die richtige Hardware aussuchen, das Betriebssystem flashen, Funk-Sticks besorgen, Border Router einrichten und Backups planen. Das ist machbar, kostet aber viel Zeit. Das smattex Plug & Play Set White verspricht eine stressfreie Alternative: Das System soll fertig eingerichtet ankommen, sodass man es nur noch anschließen und direkt loslegen muss. Ich habe überprüft, ob dieses Versprechen in der Praxis hält.

Lieferumfang und Preis

Mit einem Preis von 199,90 Euro ist der white das günstigste der drei smattex-Sets (mehr dazu weiter unten) für Home Assistant. Im Karton ist alles für den Start enthalten:

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  • Ein ODROID-M1S im weißen smattex-Gehäuse
  • Ein USB-C-Netzteil (5V, 3.0 A)
  • Ein „Sonoff Dongle Plus MG24“ Funk-Stick
  • Ein 0,5 Meter langes Patchkabel (Netzwerkkabel)
  • Eine Anleitung

Wirklich Plug & Play? Das bedeutet „vorinstalliert“

Das System nimmt Ihnen die Ersteinrichtung ab. Folgendes ist bereits ab Werk vorkonfiguriert:

  • Betriebssystem & Sicherheit: Home Assistant OS ist aufgespielt und automatische, tägliche Backups sind eingerichtet.
  • Extras: Der erweiterte Modus ist aktiviert. Zudem sind nützliche Add-ons wie Visual Studio Code und Tailscale schon installiert.
  • Funk-Stick: Der beiliegende Dongle ist bereits fertig als Thread Border Router konfiguriert.

Dein Aufwand: Du packst das Set aus, schließt das Netzteil und das Netzwerkkabel an, öffnest den Browser oder die Home Assistant App und kannst dich mit dem User smattex einloggen. Mehr ist für den Start nicht nötig.

Hier findest du das Ganze im Videoformat von mir:

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Mehr Informationen
Wie schnell kann man einen Home Assistant in Betrieb nehmen?

Die Hardware im Detail

Das Herzstück des Sets ist ein ODROID-M1S Mini-Computer. Hier die technischen Eckdaten:

  • Leistung: Vier ARM-Cortex-A55-Kerne und 4 GB Arbeitsspeicher (RAM).
  • Speicherplatz: 64 GB eMMC-Speicher sind fest auf der Platine verbaut. Das verhindert den typischen Verschleiß herkömmlicher SD-Karten. Ein freier microSD-Steckplatz ist dennoch vorhanden. Wer noch mehr Platz braucht, kann das System per NVMe-SSD erweitern.
  • Anschluss: Das Set wird bewusst ausschließlich per Gigabit-LAN-Kabel ins Netzwerk eingebunden (WLAN ist nicht vorhanden).
  • Strom & Kühlung: Das Gerät wird passiv gekühlt und ist somit komplett lautlos. Der Stromverbrauch ist mit rund 1 bis 1,5 Watt im Leerlauf extrem niedrig.

Funkstandards: Thread oder Zigbee?

Der mitgelieferte Sonoff-Dongle MG24 beherrscht sowohl den Funkstandard Thread als auch Zigbee – allerdings nicht beides gleichzeitig. Standardmäßig ist er als Thread Border Router eingerichtet. Das sorgt dafür, dass Matter-Geräte lokal in Ihr Netzwerk kommen und zeitgleich in Apple Home, Google Home oder Alexa auftauchen. Hinweis: Wer zusätzlich Zigbee-Geräte nutzen möchte, muss sich entscheiden: Entweder kauft man einen zweiten Dongle für Zigbee dazu, oder man flasht den mitgelieferten Dongle um (wodurch jedoch die Thread-Funktion verloren geht).

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Vergleich: White vs. Green vs. Black

smattex bietet seine Plug-&-Play-Lösung in drei Hardware-Varianten an. Welches Set lohnt sich für wen?

  1. White-Set (199,90 Euro): Reicht für die meisten Haushalte völlig aus. Die Hardware stemmt problemlos Zigbee- und Matter-Geräte, Automationen sowie Dashboards mit mehreren hundert Entitäten.
  2. Green-Set (259,90 Euro): Basiert auf der offiziellen „Nabu Casa“-Hardware. Hat mit 32 GB aber weniger Speicherplatz als das White-Set und bietet keine Möglichkeit zur NVMe-Erweiterung.
  3. Black-Set (ab 329,90 Euro): Basiert auf einem Raspberry Pi 5 und bietet deutlich mehr Leistung (bis zu 16 GB RAM). Dieses Set ist nötig, wenn Sie rechenintensive Aufgaben planen, wie etwa lokale Kameraauswertungen oder selbst gehostete Sprachsteuerungen.

Mein Fazit zum smattex white

Wer Home Assistant ohne Einrichtungsaufwand starten möchte und keine absolute High-End-Hardware benötigt, bekommt mit dem smattex Plug & Play Set White aktuell den günstigsten Einstieg ins Ökosystem. Es glänzt durch einen niedrigen Preis, den extrem geringen Stromverbrauch und die praktische Speichererweiterung per NVMe-SSD. Für Einsteiger und alltägliche Smart-Home-Setups (ohne lokale Kameras oder Sprachsteuerung) ist das Set absolut empfehlenswert.


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