Willkommen zum neuesten Smart-Home-Wahnsinn, bei dem Freud und Leid wieder einmal dicht beieinanderliegen! Während dein hungriger Vierbeiner dank eines ärgerlichen Cloud-Ausfalls beim smarten Futternapf unfreiwillig an seiner Bikinifigur arbeiten muss, kannst du dir die Zeit zum Glück mit genialen Basteleien vertreiben: Wir zeigen dir, wie du für kleines Geld deine eigene Sonos-Alternative zusammenschraubst, ein tragbares WLED-Ambilight für jede Lebenslage bastelst und mit dem neuen Tuya Zigbee-Cloner deine dummen alten Funkfernbedienungen endlich lokal und cloudfrei ins smarte Netz holst. Und falls du danach noch Inspiration brauchst, bildet eine musikalische Smart-Home-Hausführung im feinsten Rap-Format den krönenden und garantiert ohrwurmtauglichen Abschluss dieses Beitrags.
Tragbares WLED-Ambient-Licht für dein Smart Home
Der User Artificial-Age hat ein robustes, tragbares WLED-Licht entwickelt, das du für nur etwa 20 Dollar selbst nachbauen kannst. Über einen ESP32-Mikrocontroller und die WLED-Firmware lässt sich die über USB-C betriebene ARGB-Lampe nativ in Home Assistant integrieren, wodurch du Lichtszenen bequem über Sensoren oder Tageszeiten automatisieren kannst. Das Besondere an diesem Projekt ist eine dazugehörige Open-Source-Begleit-App für den PC, die ausgewählte Bildschirmbereiche in Echtzeit analysiert und die Farben als dynamischen Ambilight-Effekt direkt auf die Lampe überträgt. Da die Leuchte nicht fest an der Wand oder am Monitor verbaut wird, bist du völlig flexibel und kannst sie als reaktive Beleuchtung am Schreibtisch, als Stimmungslicht am Bett oder sogar unterwegs beim Campen nutzen.
Wenn der Napf offline geht: Diät wider Willen für Fiffi und Miez
Du verlässt dich voll auf dein vernetztes Smart-Home und fährst entspannt in den Urlaub, doch dann legt ein Cloud-Ausfall beim Anbieter Petlibro mal eben deinen Hightech-Futterautomaten lahm. Statt pünktlich servierter Kroketten gab es für etliche Hunde und Katzen ein unfreiwilliges Fastenprogramm, da die teuren Geräte ohne Serververbindung teils schlichtweg ihren Dienst verweigerten. Zwar versicherte das Unternehmen, die programmierten Fütterungspläne seien eigentlich lokal gespeichert und würden auch offline zuverlässig funktionieren, doch zahlreiche wütende Tierbesitzer meldeten das genaue Gegenteil und fanden hungrige Vierbeiner vor. Am Ende beweist dieses technische Fiasko vor allem eines: Der gute alte, völlig unintelligente Plastiknapf in Kombination mit einem verlässlichen Nachbarn ist vielleicht doch die ausfallsicherere Lösung für den Magen deines Haustiers. (Der Standard berichtete u. a.)

Dein neuer lokaler Funk-Kopierer für das Smart Home
Der Tuya ZRF01 ist ein Zigbee 3.0 RF-Cloner², der speziell dafür entwickelt wurde, die Funkbefehle herkömmlicher Fernbedienungen (etwa für Garagentore, Rollläden oder Funksteckdosen) zu lernen und auf Befehl wiederzugeben. Im Gegensatz zu vielen bekannten WLAN-Alternativen läuft dieses über USB-C (5V/1A) mit Strom versorgte Gerät komplett lokal und cloudfrei über Zigbee. Das kompakte Gadget funkt auf gängigen Frequenzen zwischen 310 und 580 MHz und kann bis zu acht verschiedene Festcode-Befehle (keine Rolling Codes oder verschlüsselte Signale) auf separaten Speicherplätzen ablegen. Als kleinen Bonus bringt der ZRF01 sogar noch einen integrierten Helligkeitssensor (0 bis 3000 Lux) mit, den du zusätzlich für deine Licht-Automatisierungen nutzen kannst.

DIY-Audioverstärker: Deine kostengünstige Sonos-Alternative
Mit dem preiswerten „Louder ESP32“-Board, das mit einem ESP32-S3-Mikrocontroller und einem Verstärker von Texas Instruments ausgestattet ist, baust du dir eine leistungsstarke Alternative zu teuren kommerziellen Audiosystemen. Das Setup liefert einen klaren Sound mit bis zu 23 Watt im Stereo- oder 45 Watt im Mono-Betrieb und bringt praktische Hardware-Features wie einen flexiblen USB-C-Stromeingang, einen taktilen Drehregler für die Lautstärke und optionales visuelles Feedback per RGB-LED mit. Du kannst die Hardware bequem in ein individuell anpassbares Gehäuse aus dem 3D-Drucker integrieren und bei Bedarf durch eine externe WLAN-Antenne für eine größere Reichweite ergänzen. Dank der breiten Unterstützung von Open-Source-Firmware wie SqueezeLite, SnapClient oder Music Assistant sowie der möglichen Einbindung in Home Assistant konfigurierst du dir ein maßgeschneidertes, skalierbares Multiroom-Setup für Streaming-Dienste wie Spotify oder YouTube Music.
Mehr Details findest du in folgendem Video (Englisch):
Smart Home Next Level
Und dann gab es da diese Woche noch ein (in meinen Augen) absolut geniales Video geteilt vom Home Assistant Instagram Account in dem eine Smart Home Haustour, musikalisch genial unterlegt, gezeigt wird und Automationen und Smart Home Kram gezeigt werden, die einen staunend das Video im Dauerloop laufen lassen. Jede einzelne smart Komponente ist alleine betrachtet gar nicht so revolutionär, aber die Art des Zusammenspiels und der Präsentation in dem Kurzvideo sind absolut genial:

Hier findest du den Beitrag auf Instagram: https://www.instagram.com/reel/DcQ-WcBkkAX/
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