Bist du bereit, dich mal so richtig über dein Smart Home auszukotzen? Perfekt, denn beim aktuellen „Month of What the Heck?!“ dürfen du und deine leidgeprüften Mitbewohner ganz offiziell ihren geballten Home-Assistant-Frust abladen! Wenn die Luft dann wieder rein ist, sorgen wir direkt für bessere Stimmung: Wir verwandeln dein Wohnzimmer mit Beatify in eine interaktive Musik-Quiz-Show, zeigen dir, wie dir ein überraschend freundlicher „HAI“ künftig die lästige Installation abnimmt, und diskutieren in einem aktuellen Podcast (inklusive meiner Wenigkeit), wie du Herr über deine smarten Daten bleibst. Als krönenden Abschluss holen wir dann dank des neuesten ESPHome-Updates endlich das Audiosignal deines alten Plattenspielers hochoffiziell in die smarte Gegenwart – viel Spaß beim Lesen!
Meckern erwünscht: WTH-Monat, ein neuer „HAI“ und dein Plattenspieler im Smart Home?
Beatify: Das Musik-Partyspiel für dein Smart Home
Mit Beatify holst du dir ein interaktives Musik-Quiz direkt auf dein lokales Home Assistant-System. Die kostenlose Open-Source-Erweiterung nutzt deine vorhandenen Smart-Speaker von Sonos, Alexa oder Music Assistant, um Songs von gängigen Streaming-Diensten wie Spotify oder aus deiner eigenen Mediathek abzuspielen. Deine Gäste benötigen keine zusätzliche App und keinen Account, sondern scannen einfach einen QR-Code mit dem Smartphone, um sofort am Spiel teilzunehmen. In spannenden Runden tretet ihr dann gegeneinander an und sammelt Punkte, indem ihr entweder das exakte Erscheinungsjahr eines Liedes erratet oder euer Wissen bei der Suche nach dem genauen Titel sowie dem Interpreten unter Beweis stellt.
Home Assistant Installer: Deine All-in-One-Lösung
Der Home Assistant Installer (HAI) ist eine praktische Desktop-Anwendung, mit der du das Home Assistant OS mühelos auf verschiedenster Hardware einrichten kannst. Egal, ob du eine SD-Karte für einen Raspberry Pi oder ODROID flashen, einen generischen Mini-PC einrichten oder das System als virtuelle Maschine unter Proxmox VE oder UTM (macOS) installieren möchtest – dieses quelloffene Tool bündelt alle nötigen Schritte in einer übersichtlichen Oberfläche. Die Anwendung steht für macOS, Windows und Linux zum Download bereit und führt dich ohne den Umweg über die Kommandozeile sicher durch den gesamten Installationsprozess für dein Smart Home.
Home Assistant fragt nach: Was nervt dich im Smart Home?
Im gesamten November 2026 ruft das Home-Assistant-Team zum „Month of What the Heck?!“ auf und bittet dich um direktes Feedback zu allem, was im Smart-Home-Alltag frustriert, unlogisch ist oder einfach nervt. Diese Aktion findet ganz bewusst nur alle zwei Jahre statt und richtet sich dieses Mal explizit nicht nur an erfahrene Bastler, sondern vor allem an Neueinsteiger und Mitbewohner, die das System einfach nur im Hintergrund nutzen. Du bist deshalb dazu aufgerufen, genau die Personen in deinem Haushalt nach ihren alltäglichen Hürden und Wünschen zu befragen, die das System nicht selbst eingerichtet haben. Deine Erkenntnisse und eigenen Verbesserungsvorschläge kannst du anschließend im offiziellen Community-Forum teilen, wobei jedes Problem ohne technisches Vorwissen in einem separaten Beitrag geschildert werden soll, damit das Entwicklerteam die Plattform in Zukunft für alle Nutzer noch intuitiver gestalten kann.

Home Assistant bequem per Desktop-App installieren
Mit dem neuen Home Assistant Installer (HAI) erhältst du eine praktische, plattformübergreifende Desktop-Anwendung, die dir die direkte Installation von Home Assistant OS auf unterschiedlichster Hardware massiv erleichtert. Das Tool ermöglicht es dir, Speichermedien für Einplatinencomputer wie den Raspberry Pi und ODROID oder für die hauseigene Hardware wie den Home Assistant Yellow und Green in wenigen Schritten zu flashen. Darüber hinaus unterstützt dich die für Windows, macOS und Linux verfügbare Software bei der Einrichtung auf klassischen Mini-PCs sowie bei der automatisierten Erstellung virtueller Maschinen über die Proxmox-API oder via UTM auf dem Mac. So sparst du dir komplizierte manuelle Umwege und bringst dein lokales Smart Home schnell und reibungslos auf deinem bevorzugten System an den Start.

Wie smart und sicher ist dein Smart Home wirklich?
In der Podcast-Episode „Wie smart sind Smart Homes?“ der Sendereihe „be digital, be independent!“ erfährst du, was den Begriff „smart“ bei vernetzten Geräten tatsächlich ausmacht und welche Risiken für deine Privatsphäre entstehen, wenn du intime Daten an Unternehmen preisgibst. Neben den persönlichen Erfahrungen des Programmierers Armin mit den Tücken vermeintlich intelligenter Technik liefert dir das Interview mit mir praxisnahe Einblicke in aktuelle Smart-Home-Systeme und zeigt auf, wie du durch den Einsatz von Open-Home-Lösungen deine digitale Souveränität behältst und die volle Kontrolle über dein Zuhause wahren kannst.
ESPHome streamt Mikrofon- und Line-In-Audio an Sendspin
Mit einem neuen Merge kannst du ESPHome-Geräte mit Mikrofon oder Line-In-Eingang ab sofort als Sendspin-Audioquelle nutzen. Ein kompatibler Server steuert dabei den Stream und erhält unkomprimiertes Audio in bis zu zwei Kanälen. Der genaue Aufnahmezeitpunkt wird direkt mitgesendet, sodass der Server die Signale perfekt mit anderen Audioquellen synchronisieren kann. Zudem lässt sich die Verfügbarkeit eines Audiosignals über einen Schalter oder eine Lautstärkemessung erfassen, um beispielsweise automatische Wiedergaben zu steuern, und du kannst eigene Automationen aktivieren, sobald die Übertragung beginnt oder endet.
Auf dieses Möglichkeit freue ich mich persönlich wirklich, da damit auch eigene Audio-Signale als Quelle in Music Assistant bzw. Home Assistant genutzt werden können (bspw. ein Plattenspieler).



