Mach dich gefasst auf ein Update, bei dem dein WLAN plötzlich duftet und dein Smart Home unfreiwillig zur offenen Party einlädt! Während Shelly nämlich neuerdings Aromen per IP-Adresse versprüht, lassen ihre neuen Module leider die digitale Hintertür für Hacker sperrangelweit offen. Aber es gibt auch Lichtblicke: Ring verzichtet doch darauf, deinen Vorgarten zum Fahndungshelfer zu machen, und mit cleveren Hacks für unsichtbare Türsensoren sowie dem ultimativen Home-Assistant-Shortcut fühlst du dich endlich wieder wie der Herr im eigenen Haus. Dazu entlarven wir noch lügende USB-Kabel und nackte KIs im Netz – viel Spaß mit den kuriosen und wichtigen Highlights der Woche!
Inhaltsverzeichnis
- 1 Dein WLAN kann jetzt auch riechen
- 2 Shelly lädt Hacker zum Tag der offenen (Garagen-)Tür ein
- 3 Ring drückt die Stopp-Taste: Dein Vorgarten wird doch kein Hilfssheriff
- 4 Home Assistant Quick Search: Weil Klicken so 2025 ist
- 5 Versteckspiel für Profis: Wie deine Tür smart wird, ohne es zu zeigen
- 6 Deine KI hat vergessen, abzuschließen
- 7 Kabel-Roulette war gestern: Mach deine Schublade ehrlich
Dein WLAN kann jetzt auch riechen
Vergiss Duftkerzen und das analoge Lüften, denn Shelly hat mit „Cury“ beschlossen, dass nun auch deine Raumluft dringend eine IP-Adresse braucht. Dieser smarte Diffusor für die Steckdose feuert wärmebasierte Aromen in dein Zimmer und lässt dich per App entscheiden, ob es gerade nach Wellness-Oase oder Mücken-Sperrgebiet riechen soll. Dank Platz für zwei verschiedene Fläschchen musst du dich nicht einmal mehr entscheiden, sondern kannst deine Geruchskulisse so detailliert automatisieren wie deine Rollläden.
Das Gerät ist natürlich schlau genug, seine Füllung dank „Smart Labels“ selbst zu erkennen, und bietet dir nebenbei noch ein Ambient-Licht, damit der Duft auch optisch etwas hermacht. Wer also schon immer davon geträumt hat, den Raumduft via Sprachbefehl zu starten oder in komplexe Szenarien einzubinden, bekommt hier endlich das Gadget, auf das die Welt (vielleicht) gewartet hat. Es ist der endgültige Beweis, dass im Smart Home wirklich absolut nichts vor der Digitalisierung sicher ist.
Shelly lädt Hacker zum Tag der offenen (Garagen-)Tür ein
Shelly hat sich für die vierte Generation seiner Smart-Home-Gadgets ein ganz besonderes „Feature“ ausgedacht, das Sicherheitsexperten Schnappatmung beschert: Deine neuen Geräte lassen ihren Einrichtungs-WLAN-Hotspot nach der Installation einfach sperrangelweit offen. Anders als die Vorgänger, die diesen Zugang brav abgeschaltet haben, funken die neuen Modelle munter weiter und laden jeden in Reichweite ein, sich ohne Passwort zu verbinden. Das ist natürlich extrem praktisch für Leute, die schon immer mal deine Garage öffnen oder das Licht im Stroboskop-Modus testen wollten, ohne dafür extra einzubrechen.
Das Problem ist nicht nur, dass Fremde dein Haus fernsteuern können, sondern dass sie über diesen offenen Hintereingang auch noch gemütlich tiefer in dein Heimnetzwerk spazieren könnten. Zwar wissen die Hersteller schon seit einer Weile Bescheid, aber ein automatisches Update oder eine laute Warnung lassen noch auf sich warten. Das bedeutet für dich: Du darfst jetzt selbst Hand anlegen und in den Tiefen der Einstellungen den digitalen Portier feuern, bevor dein Smart Home gastfreundlicher wird, als es dir lieb ist. (Quelle: cybernews.com (Englisch))
Ring drückt die Stopp-Taste: Dein Vorgarten wird doch kein Hilfssheriff
Falls du befürchtet hast, dass deine Videoklingel bald heimlich Streife fährt, kannst du vorerst aufatmen. Ring hat die geplante Partnerschaft mit dem Überwachungsanbieter Flock Safety abgeblasen, noch bevor das erste Video geteilt wurde. Offiziell begründet Amazon den Rückzug natürlich ganz diplomatisch mit einem „unerwartet hohen Ressourcenaufwand“ – was im Klartext oft bedeutet, dass der Gegenwind einfach zu stürmisch war. Nachdem eine Werbung für die neue Haustier-Suchfunktion beim Super Bowl eher Grusel-Vibes als Begeisterung auslöste und Datenschützer auf die Barrikaden gingen, hat man sich wohl entschieden, das „Big Brother“-Image lieber doch nicht auf die Spitze zu treiben.
Die gute Nachricht für dich ist, dass die technische Verknüpfung nie live ging und somit keine deiner Aufnahmen bei der Nummernschild-Scan-Firma gelandet sind. Dein Eingangsbereich bleibt also erst einmal dein privates Reich und wird nicht Teil eines automatisierten Fahndungsnetzwerks. Auch wenn Ring beteuert, dass die Kritik eigentlich ein Missverständnis war, zeigt dieser Rückzieher doch eines ganz deutlich: Selbst im Smart Home gibt es eine Grenze, ab der die Nutzer bei „smarter Sicherheit“ nicht mehr mitspielen wollen – zumindest bis zum nächsten Update. (Quelle: TheVerge (Englisch))
Home Assistant Quick Search: Weil Klicken so 2025 ist
Falls du dich jemals gefragt hast, ob du dein Smart Home bedienen kannst, ohne die Hand von der Tastatur zu nehmen: Ja, kannst du – und du wirst dich dabei fühlen wie ein Hacker im Hollywood-Film. Mit der neuen Quick Search (einfach Strg + K oder Cmd + K hämmern) öffnet sich ein allmächtiges Suchfenster, das dich quer durch dein ganzes System teleportiert. Egal ob Entitäten (e), Geräte (d) oder Befehle (c), ein einziger Buchstabe reicht, um genau dort zu landen, wo du hinwillst.
Das Beste daran? Du musst nicht einmal präzise sein. Die Suche ist so gnädig, dass sie auch Wortfetzen wie „li.ch“ versteht und dir trotzdem den Kronleuchter präsentiert. Selbst wenn du mitten in einer Automation steckst und mal eben eine ID brauchst, rettet dich dieser Shortcut, ohne dass du das Fenster verlassen musst. Also, lass die Maus verstauben und navigiere ab sofort nur noch mit der Eleganz eines Pianisten durch dein Dashboard. Alle verfügbaren Shortcuts samt ausführlicher Anleitung findest du in der offiziellen Doku.
Versteckspiel für Profis: Wie deine Tür smart wird, ohne es zu zeigen
Wenn du dein Smart Home liebst, aber keine Lust auf hässliche weiße Plastikklötze an jedem Türrahmen hast, kennst du das Dilemma: Die unsichtbaren Alternativen sind oft unverschämt teuer oder zicken herum wie eine Diva ohne Snickers. Im Video wird dir gezeigt, wie du dieses Problem mit günstigen Aqara-Sensoren und einem 3D-Drucker elegant löst. Anstatt ein Vermögen für spezielle Unterputz-Sensoren auszugeben, die dann doch nicht funktionieren, werden hier einfach die billigen Modelle „geschält“ und in ein neues, zylinderförmiges Gehäuse verfrachtet.
Der Clou dabei ist, dass du diese Eigenbau-Lösung komplett in der Tür versenken kannst – vorausgesetzt, du hast den Mut, mit einem dicken Bohrer Löcher in deine Türen zu jagen. Für einen Bruchteil des Preises der kommerziellen Konkurrenz erhältst du so eine unsichtbare Überwachung, die zuverlässig meldet, ob die Pforte offen steht. Wer also keine Angst vor Garantieverlust hat und gerne bastelt, kann sein Heim endlich so vernetzen, dass es nicht aussieht wie eine Raumstation aus den 80ern.
Hier gibt es das Ganze als Bewegtbild:
Deine KI hat vergessen, abzuschließen
Du dachtest vielleicht, deine autonomen KI-Agenten wie AutoGPT oder BabyAGI wären damit beschäftigt, die Weltherrschaft zu planen, aber in Wahrheit stehen sie oft nur mit offener Hose im Internet. Mit „OpenClaw“ gibt es jetzt ein neues Open-Source-Tool, das wie ein Trüffelschwein gezielt nach genau diesen ungeschützten Steuerpanels sucht. Das erschreckende Ergebnis: Unzählige dieser digitalen Helferlein hängen völlig ohne Passwort oder Authentifizierung im Netz und warten förmlich darauf, dass jemand vorbeikommt und an den Reglern dreht.
Für dich bedeutet das, dass dein fleißiger Bot, der eigentlich brav Code schreiben oder Termine verwalten soll, plötzlich zur Marionette für jeden wird, der das Tool bedienen kann. Was für Sicherheitsforscher ein praktischer Scanner ist, um Lecks zu stopfen, ist für Hacker ein gefundenes Fressen, um Rechenleistung zu klauen oder Unfug zu treiben. Bevor du also den nächsten KI-Agenten auf die Menschheit loslässt, solltest du vielleicht kurz prüfen, ob er nicht gerade jedem Fremden Tür und Tor öffnet. (Quellen: helpnetsecurity.com und cybersecuritynews.com (beide Englisch))
Kabel-Roulette war gestern: Mach deine Schublade ehrlich
Wir alle kennen diese eine Schublade, die wie ein Friedhof für USB-Kabel aussieht – ein Ort, an dem sich Micro-USB, Lightning und USB-C zu einem undurchdringlichen Knäuel verheddern. Und wenn du dann mal wirklich ein Kabel brauchst, beginnt das große Rätselraten: Lädt es noch? Kann es Daten übertragen? Oder ist es einfach nur teurer Elektroschrott? Hier kommt der Treedix USB-Kabeltester ins Spiel, eine kleine Platine ohne Schnickschnack, die dir knallhart die Wahrheit sagt. Einfach Kabel reinstecken, LEDs checken und sofort wissen, ob du Daten schaufeln kannst oder ob das Ding in die Tonne gehört.
Für Tech-Nerds ist das Teil ein Segen, denn es entlarvt die heimtückischen „Nur-Laden“-Kabel, die dich beim Datentransfer in den Wahnsinn treiben. Statt also stundenlang zu fluchen, warum dein Gerät nicht erkannt wird, kannst du jetzt wie ein Profi deine Sammlung ausmisten. Einmal angeschlossen, leuchten die entsprechenden Lämpchen für Strom und Daten auf – oder eben nicht. So schaffst du endlich Platz und behältst nur die Kabel, die ihren Job auch wirklich machen.
- Dieser USB-Kabeltester ist speziell dafür konzipiert, den Kabelsalat...
- Dieser USB-Kabelprüfer verfügt über nahezu alle modernen...
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