Ob dein Smart Home dir demnächst per Roboter-Mitbewohner beim Aufräumen hilft oder dich einfach nur freundlich anschnauzt, weil der Müll noch drin steht – das Jahr 2026 startet beim Home Assistant und auf der CES gleichermaßen turbulent. Während die Hardware-Preise für den „Green“ gerade steiler klettern als ein treppensteigender Saugroboter, poliert Nabu Casa deine Cloud mit Gratis-Speicher und neuen Stimmen ordentlich auf. In dieser Zusammenfassung erfährst du alles über die neue Dashboard-Diät, warum deine Wetterkarte plötzlich fotogen wird und wieso du dein Handy für einen dänischen Wecker vielleicht bald aus dem Schlafzimmer verbannst.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Die grüne Box wird zum Goldstück: Preisschock beim Home Assistant Green
- 2 Sicher, schneller, lauter: Deine Cloud wird zum Schweizer Taschenmesser
- 3 Dashboard-Diät und Protokoll-Parade: Home Assistant startet schlank ins neue Jahr
- 4 Meteorologie für Ästheten: Dein Wetterbericht wird endlich fotogen
- 5 Spieglein, Spieglein an der Wand – wer schaut da durch deine Wand?
- 6 Vom Ladestecker zum digitalen Türsteher: Ugreens smarter Rundumblick
- 7 Analoges Retreat für Digital-Junkies: Der Wecker, der dein Handy verprügelt
- 8 Dein neuer Mitbewohner hat zwei Beine und räumt endlich auf
- 9 Roboter-Wahnsinn und teure Waagen: Andreas‘ CES-Update 2026
Die grüne Box wird zum Goldstück: Preisschock beim Home Assistant Green
Dein Plan, beim smarten Zuhause zum Schnäppchenpreis einzusteigen, bekommt gerade einen kleinen Dämpfer. Nabu Casa hebt die Preise für den Home Assistant Green ordentlich an: In den nächsten Tagen klettert das Preisschild bei den Händlern auf satte 139 Euro. Schuld daran ist nicht etwa die Gier nach deinem Ersparten, sondern die explodierenden Kosten für Hardware-Komponenten – vor allem der Arbeitsspeicher hat sich preislich fast verdoppelt. Damit die Entwicklung deiner liebsten Open-Source-Plattform weiterhin finanziert werden kann, musst du für die kleine Box nun also rund 30 Euro mehr auf den Tisch legen als bisher.
Falls du also noch darauf gewartet hast, dass Technik mit der Zeit automatisch billiger wird, musst du diesen nostalgischen Gedanken wohl vorerst begraben. In der aktuellen Weltlage lautet die Devise eher: Kauf lieber heute als morgen, bevor die Preise noch weiter Achterbahn fahren. Wenn dir der „Green“ jetzt zu teuer ist, kannst du natürlich immer noch in deiner Elektroschrott-Kiste wühlen, denn Home Assistant läuft bekanntlich auf fast allem, was einen Stecker hat. Wer aber die schicke, fertige Lösung will, muss nun eben etwas tiefer in die Tasche greifen.
Sicher, schneller, lauter: Deine Cloud wird zum Schweizer Taschenmesser
Nabu Casa bedankt sich für deine Treue und poliert zum Jahresstart 2026 die Home Assistant Cloud ordentlich auf. Damit deine Daten nicht im digitalen Nirwana verschwinden, gibt es jetzt 5 GB Gratis-Speicher für Offsite-Backups – so sicher verschlüsselt, dass selbst die Macher nicht rankommen (verlier also bloß deinen Key nicht, sonst ist Schicht im Schacht). Obendrein wurde die Performance der Verbindungsknoten hochgeschraubt, damit dein Fernzugriff flüssiger läuft als frisch geölte Scharniere. Auch Musik-Liebhaber und Kamera-Überwacher profitieren von verbessertem WebRTC-Streaming, das deine FLAC-Sammlung und Live-Bilder ohne Gedenksekunde auf dein Smartphone bringt.
Wenn du deinem Zuhause eine eigene Persönlichkeit verpassen willst, kannst du dich über neue Sprachvarianten für deinen privaten Sprachassistenten freuen. Dein Haus kann dich nun flüsternd wecken, freundlich grüßen oder dich sogar richtig anschnauzen, wenn du mal wieder vergessen hast, den Müll rauszubringen. Während die Hardware-Front mit Updates für den Voice PE und den Connect ZWA-2 inklusive PoE-Support glänzt, bleibst du dank des neuen Newsletters immer im Bilde. Du finanzierst mit deinem Abo weiterhin eine private Zukunft ohne neugierige Investoren – und bekommst dafür ein System, das jetzt sogar deine schlechte Laune vertonen kann.
Dashboard-Diät und Protokoll-Parade: Home Assistant startet schlank ins neue Jahr
Dein Smartphone darf endlich aufatmen, denn das erste Update des Jahres bringt Ordnung in das mobile Chaos. Das neue Home-Dashboard serviert dir die wichtigsten Infos zu Licht, Klima und Sicherheit jetzt direkt auf dem Silbertablett am oberen Bildschirmrand, ohne dass du dir den Daumen beim Scrollen wundtippst. Auch die ewige Suche nach deinen Zigbee-, Z-Wave- oder Matter-Einstellungen hat ein Ende: Die Protokolle sind im Einstellungsmenü nach oben befördert worden und thronen nun gut sichtbar direkt unter den Basiseinstellungen – damit du mehr Zeit mit deinem Smart Home verbringst und weniger mit dem Wühlen in Untermenüs.
Für alle, die ihre Automatisierungen lieber wie Menschen statt wie Informatiker programmieren, gibt es im Bereich der „Home Assistant Labs“ weiteren Nachschub an verständlichen Auslösern. Ob jemand nach Hause kommt oder nur ein Knopf gedrückt wird – die Logik wird immer intuitiver. Und falls du schon immer mal wissen wolltest, wo sich dein Hund herumtreibt oder wie viel Strom dein E-Auto wirklich frisst: Mit neuen Integrationen für Fressnapf und eGauge wird dein System noch ein Stückchen neugieriger. Alles in allem ein runder Start in 2026, der dein Zuhause ein bisschen smarter und deine Bedienung ein bisschen entspannter macht.
Meteorologie für Ästheten: Dein Wetterbericht wird endlich fotogen
Wenn dein bisheriges Dashboard eher nach trister Excel-Tabelle als nach Karibikurlaub aussah, liefert dir diese Wetterkarte für den Home Assistant endlich das dringend benötigte visuelle Upgrade. Du bekommst eine kompakte Ansicht, die nicht nur die Temperatur und die Vorhersage für die nächsten Tage anzeigt, sondern das Ganze auch noch in ein modernes, minimalistisches Design verpackt. Dank der Unterstützung für animierte Icons siehst du sofort, ob du den Regenschirm einpacken oder die Sonnencreme suchen solltest, ohne erst kryptische Zahlenkolonnen entziffern zu müssen.
Die Einrichtung ist dabei so entspannt, dass du keinen Abschluss in Meteorologie oder Informatik brauchst – du installierst das Ganze bequem über HACS und passt die Optik mit ein paar Klicks an deine Vorlieben an. Ob du nun wissen willst, wie stark der Wind deine Gartenmöbel beim Nachbarn verteilt oder wann genau die Sonne hinter dem Horizont verschwindet: Alle wichtigen Infos landen übersichtlich in deinem Dashboard. So wird der Blick auf das Wetter zum kleinen Highlight deines Tages, selbst wenn es draußen mal wieder Hunde und Katzen regnet.
Spieglein, Spieglein an der Wand – wer schaut da durch deine Wand?
In deinem smarten UniFi-Heimkino läuft gerade ein Film, für den du gar kein Ticket gelöst hast. Eine Sicherheitslücke bei Ubiquiti hat nämlich dafür gesorgt, dass Fremde unter Umständen einen Blick durch deine Protect-Kameras werfen konnten. Das Problem lag im Fernzugriff-System, das wohl etwas zu großzügig mit den Einladungen umgegangen ist. Wenn du also das Gefühl hattest, beim Zähneputzen beobachtet zu werden, lag das nicht unbedingt an deinem gesteigerten Selbstwertgefühl, sondern vielleicht an einem ungebetenen digitalen Gast.
Zum Glück hat der Hersteller die virtuelle Haustür mittlerweile wieder verriegelt und die Lücke serverseitig gestopft. Du musst also nicht panisch zur Abdeckfolie greifen, solltest aber trotzdem kurz prüfen, ob deine Konsolen-Software auf dem neuesten Stand ist. Es ist eben wie im echten Leben: Ein schickes Kamerasystem bringt wenig, wenn man dem Einbrecher aus Versehen den Ersatzschlüssel unter die Fußmatte legt. Jetzt kannst du dich wieder entspannt zurücklehnen – und hoffen, dass die einzige Person, die dich im Schlafanzug sieht, auch wirklich dazu berechtigt ist.
Vom Ladestecker zum digitalen Türsteher: Ugreens smarter Rundumblick
Bisher war Ugreen vor allem dafür bekannt, deinen leeren Akku zu retten, doch ab der zweiten Jahreshälfte 2026 wollen sie auch aufpassen, dass niemand ungefragt dein Wohnzimmer umräumt. Mit der neuen „SynCare“-Serie steigt der Hersteller groß ins Smart-Home-Business ein und liefert dir direkt das volle Programm: Von der 18-Megapixel-Außenkamera mit Triple-Linse, die vermutlich mehr sieht als du nach drei Espresso, bis hin zur Video-Türklingel, die Besucher von Kopf bis Fuß scannt. Das Ganze wird auf Wunsch von einem schicken 10-Zoll-Smart-Display gesteuert, damit du deine vier Wände im Blick behältst, ohne ständig auf dein Smartphone schielen zu müssen.
Das Beste daran ist, dass du dein Geld nicht in monatliche Cloud-Abos versenken musst, da Ugreen voll auf lokale Speicherung setzt – ideal, wenn du ohnehin schon ein passendes NAS des Herstellers im Keller rattern hast. Die Kameras sind dabei so schlau, dass sie ihre Reaktion an den Abstand der Besucher anpassen: In der Ferne wird nur gefilmt, kommt der Gast näher, geht das Licht an, und direkt an der Tür gibt’s ordentlich Alarm. Du kannst dich also entspannt zurücklehnen, während dein Haus proaktiv entscheidet, ob der Postbote ein Lächeln oder eine Sirene verdient hat.
Analoges Retreat für Digital-Junkies: Der Wecker, der dein Handy verprügelt
Du kennst das Spiel: Eigentlich wolltest du nur kurz den Wecker stellen und zack – zwei Stunden später schaust du Videos über japanische Teppichreinigung. Die „Habity Bedside Clock“ will dieser toxischen Beziehung zu deinem Smartphone ein Ende setzen. Dieser dänische Design-Wecker kommt mit einem E-Paper-Display daher, das so wenig blaues Licht ausstrahlt, dass deine Melatonin-Produktion vor Freude Luftsprünge macht. Ganz ohne Wi-Fi-Zwang und nervige Apps lässt er dich abends mit Naturklängen in den Schlaf säuseln und weckt dich morgens mit sanften Tönen, statt dich mit dem digitalen Vorschlaghammer aus dem Land der Träume zu reißen.
Damit du aber nicht ganz im Mittelalter landest, versteht sich die schicke Kiste blendend mit deinen Philips-Hue-Lampen. Per lokaler Verbindung simuliert die Uhr einen Sonnenaufgang direkt in deinem Schlafzimmer, während du die Snooze-Taste als physischen Lichtschalter zweckentfremden kannst. Es ist also die perfekte Lösung, wenn du endlich wieder wie ein normaler Mensch schlafen willst, ohne auf den Luxus eines smarten Heims zu verzichten. Dein Handy darf fortan vor der Schlafzimmertür über sein Verhalten nachdenken, während du und dein neuer analog-aussehender Freund die Nachtruhe genießen.
Dein neuer Mitbewohner hat zwei Beine und räumt endlich auf
Vergiss faule Mitbewohner, die nur das Geschirr stapeln, denn LG schickt mit dem „CLOiD“ einen zweibeinigen Roboter in deine Bude, der tatsächlich anpackt. Der kleine Helfer nutzt künstliche Intelligenz und eine Kamera, um deine Unordnung nicht nur zu ignorieren, sondern aktiv zu beseitigen – egal ob er Wäsche sortiert oder den Tisch deckt. Er erkennt sogar deine Stimmung und spielt die passende Musik ab, was hoffentlich bedeutet, dass er bei deinem Anblick nach Feierabend nicht sofort zum Trauermarsch greift. Dank seiner beweglichen Gelenke und der Fähigkeit, Hindernisse zu umschiffen, flitzt er durch die Wohnung, während du entspannt die Füße hochlegst.
Das Beste daran ist, dass dieser Blechkamerad nicht nur stumm vor sich hin werkelt, sondern als mobiles Steuerzentrum für dein gesamtes Smart Home fungiert. Er erinnert dich an deine Termine, überwacht in deiner Abwesenheit die Haustiere und meldet dir sogar, wenn du mal wieder vergessen hast, das Licht auszuschalten. Wenn er gerade nichts zu tun hat, trollt er sich selbstständig zu seiner Ladestation, um für die nächste Schicht aufzutanken. Du musst dich also nur noch daran gewöhnen, dass dir beim Gang zum Kühlschrank ein freundliches Kerlchen auf Augenhöhe begegnet, das wahrscheinlich besser organisiert ist als du selbst.
Roboter-Wahnsinn und teure Waagen: Andreas‘ CES-Update 2026
Auf der CES 2026 jagt ein kurioser Haushaltshelfer den nächsten, wobei die Grenze zwischen genial und völlig gaga oft verschwimmt. Während humanoide Roboter noch immer mühsam versuchen, ein einzelnes Handtuch unfallfrei in die Waschmaschine zu befördern, kannst du dich auf Saugroboter freuen, die endlich Treppen steigen oder per Cargo-Drohne durch dein Haus fliegen. Falls dein Spiegelbild dir noch nicht genug Sorgen bereitet, gibt es nun einen smarten Spiegel mit Touch-Bedienung für Putzfetischisten und eine 500-Euro-Waage, die dir quasi deine gesamte Lebensprognose um die Ohren haut – wer so viel Geld für eine Waage ausgibt, hat laut Video immerhin weniger Budget für ungesunde Süßigkeiten.
Sollte dir die Interaktion mit echten Menschen zu anstrengend sein, bietet die Technikwelt reichlich Ersatz: Du kannst dich mit leuchtenden Halbkugeln anfreunden, KI-Anstecknadeln tragen oder dein Haustier von einem Roboter bespaßen lassen, während du selbst unter einem Lampenföhn sitzt und zockst. Sogar deine Zimmerpflanzen bekommen ein Tamagotchi-Upgrade, damit du sie nicht mehr ganz so sträflich ignorierst. Ob du nun einen Dammschocker gegen vorzeitige Begeisterung oder ein Lego-Set mit Akku brauchst, bleibt dir überlassen – am Ende scheint die Zukunft vor allem eines zu sein: ziemlich kostspielig und wunderbar absurd.
Wie immer ein absolut gelungenes Video und die in meinen Augen beste CES-Zusammenfassung vom lieben Andreas:
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